Mit KI und 3D-gedruckt Olli – der autonom fahrende Kleinbus

Olli hat alles was ein Fahrzeug für die Mobilität 4.0 haben muss. Er wurde vom StartUp Local Motors entwickelt und bietet Platz für 12 Passagiere. In Berlin steht Olli in den Startlöchern.

Olli ist ein E-Fahrzeug und fährt autonom. Viele Teile des selbstfahrenden Kleinbusses kommen aus dem 3D-Drucker. IBM sorgt über seine Plattform Watson für Ollis künstliche Intelligenz. In der Peripherie von Washington DC ist Olli bereits unterwegs. Bis Jahresende sollen weitere US-Metropolen wie Las Vegas und Miami folgen.

Olli wird derzeit auch auf einem Campus der Stadt Berlin erprobt und soll dann für den Einsatz auch vor Ort in einer Fabrikhalle gebaut werden. Die meisten Teile der Karosserie kommen aus dem 3D-Drucker. Olli lässt sich also schnell und “On Demand” produzieren. 

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Olli in Wort und Bild

Der Kleinbus Olli

IBMs Watson bereits vielfach in “Action”

Die künstliche Intelligenz von IBMs Watson stellt althergebrachte Paradigmen auf den Kopf. Nicht nur StartUps, sondern auch klassische Industrie-Unternehmen wie John Deere oder Schaeffler gehen damit neue Wege.

Der Konzern treibt seine Watson-IoT-Technologie intensiv voran und hat 200 Millionen US-Dollar ins neue Watson-Headquarter in München investiert. Derzeit arbeiten bereits 6000 internationale Kunden mit kognitiven Watson IoT-Lösungen und Dienstleistungen, acht Monate zuvor waren es 4000. Im Münchner Watson IoT Hauptsitz werden erstmals kognitive IoT-Kollaborationsmöglichkeiten angeboten, eine vollkommen neue Art eines „hands-on-the-job“ Industrielabors, in dem Kunden mit Forschern, Ingenieuren und Designern von IBM zusammenarbeiten können, um Innovationen in unterschiedlichen Branchen wie Automobil, Elektronik, Fertigung, Gesundheit oder Versicherungen voranzutreiben. Gemeinsam werden sie sich mit den größten Herausforderungen in ihren jeweiligen Sektoren beschäftigen und neue Konzepte sowie IoT-basierte Lösungen für neue Geschäftsmodelle testen und entwickeln.

„IBM macht große Fortschritte, damit Unternehmen auf der ganzen Welt in diesen Zeiten des fundamentalen technologischen Wandels neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln können, die das Leben der Menschen tatsächlich verändern“, sagt Harriet Green, Global Head von Watson IoT. „Deutschland steht an der Spitze dieser Industrie 4.0-Initiative. In München möchten wir unsere Kunden und Partner dazu einladen, unsere Talente und Technologien zu nutzen, um rund um das IoT gemeinsam einen internationalen Hotspot für kollaborative Innovation aufzubauen.“