Alternative zum Spleißen Neuer Stecker vereinfacht Glasfaserprojekte erheblich

Der Glasfaser-Stecker FO Field ist in der neuen Version noch vielseitiger einsetzbar
Der Glasfaser-Stecker »FO Field« ist noch vielseitiger einsetzbar

Die Erfahrungen aus der Praxis haben den Steckverbinder-Hersteller R&M dazu veranlasst, den feldkonfektionierbaren Glasfaserstecker »FO Field«, den das Unternehmen vor einem Jahr auf den Markt gebracht hat, umfassend weiterzuentwickeln.

Ziel war es, die Aderklemmung zu optimieren, um mehr Kabeltypen anschließen zu können. Der neue Glasfaserstecker »FO Field Version 1.1« von R&M ist nun mit nahezu allen auf dem Markt gängigen Kabeltypen kompatibel. Mit dem Steckverbinder lassen sich sogar harte 900-µm-Volladern mit einem Mantel aus hochdichtemPolyethylen (HDPE) mühelos beschalten. Bei der neuen Version des Glasfaser-Steckverbinders für die Vor-Ort-Assemblierung kann der Anwender den Druck auf den Adermantel nun präziser bestimmen. Dazu bietet der Steckverbinder zwei Beschaltungsstufen:

Die erste Beschaltungsstufe ist für harte 900-µm-Volladern vorgesehen. Die zweite Stufe klemmt alle anderen Adertypen. Um Anwendungsfehler zu minimieren, kann der Anwender mit wenigen Handgriffen vor der Beschaltung herausfinden, welche Stufe zu verwenden ist. Außerdem können Installateure mittels einer Rotlichtquelle schnell feststellen, ob die Verbindung funktionsfähig ist.

Jeder Installateur kann den »FO Field« auf der Baustelle in weniger als einer Minute an die Faser montieren. Die feldkonfektionierbaren Stecker lassen sich flexibel und ohne besondere Vorplanung einsetzen. Der Installateur muss nur die Kabel und Komponenten bereitstellen. Offene Kabel lassen sich einfacher in die Kanäle einziehen und auf die passende Längen zuschneiden. Mit den Steckern kann man somit das teure und zeitaufwändige Fusionsspleißen umgehen. Pigtails, Patchkabel und Installationskabel können direkt beschaltet werden. Das vereinfacht Glasfaserprojekte erheblich. Die Installationszeit für eine fiberoptische Anschlussdose in Wohnungen reduziert sich um 30 Prozent im Vergleich zur Spleiß-Verkabelung; die Anschlusskosten pro Teilnehmer sinken um bis zu 20 Prozent. Das belegen Anwendungstests von R&M-Kunden in Zentraleuropa.

Der »FO Field« eignet sich für die Fasertypen Singlemode und Multimode in den Versionen 125 bzw. 250 µm, für Voll-, Kompakt- und Semi-Tight-Adern mit 600 bis 900 µm Umhüllung sowie für Kabelmäntel aus beliebigen Materialien und mit Durchmessern von 1,4 bis 3 mm. Für Multimode-Verkabelungen sind die Kategorien OM2, OM3 und OM4 spezifiziert. Um die Wiederbeschaltbarkeit des »FO Field SC« zu erleichtern, hat R&M zudem das Außengehäuse optimiert. Es kann nach der Beschaltung mit wenigen Handgriffen wieder entfernt werden.

Das Schweizer Unternehmen R&M produziert die »FO Field«-Komponenten nach strengen Qualitätsstandards unter Reinraumbedingungen. Die Teile durchlaufen in der Qualitätskontrolle eine hundertprozentige Einzelstückprüfung.