Deutsche Telekom zur Hannover-Messe Der IoT-Knopf

Mit den »IoT Button« können die verschiedensten Funktionen gesteuert werden.
Mit dem »IoT Button« können die verschiedensten Funktionen gesteuert werden.

Zur Hannover-Messe stellt die Deutsche Telekom einen »IoT-Knopf« vor. Die Telekom sorgt für die Technik. Was beim Knopfdruck passiert, bleibt der Phantasie der Kunden überlassen.

Der »IoT Service Button« ist eine Nachrüstlösung für bestehende Geräte, Anwendungen oder Installationen, den die Deutsche Telekom auf der Hannover-Messe vorstellt. Er kann z.B. in Logistik, Fertigungsanlagen, Werkstätten, Baustellen oder Krankenhäusern installiert werden. Je nach Anwendungsfall können unterschiedlichste Funktionen damit ausgelöst werden: Bestellen von Ersatzteilen oder Verbrauchsmaterial, Abholen oder Entleeren voller Container, Melden von technischen Störungen.

IoT-Button bietet tausende Möglichkeiten

Die Krones AG setzt den digitalen Knopf bereits in der Logistik ein. Der bayerische Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie hat 28 Abholstellen mit dem IoT Service Button ausgerüstet. Ist das Ersatzteil für den Kunden fertig produziert, schickt das kleine IoT-Gerät auf Knopfdruck eine Meldung an die sichere Cloud der Dinge, die IoT-Plattform der Telekom. Sie benachrichtigt dann automatisch per SMS oder E-Mail die Logistikabteilung, das Maschinenteil abzuholen. Krones setzt mit Hilfe des IoT Service Button bis zu 100 Meldungen in der Logistik ab. Dadurch wird eine beschleunigte Logistik in der Lieferkette realisiert: Warte- und Liegezeiten zwischen verschieden Wertschöpfungsstufen werden verkürzt.

Maschinennetz beschleunigt IoT

Der IoT Service Button lässt sich einfach per Plug & Play anbringen und arbeitet unabhängig von Strom- und Firmennetzen: Er läuft mit einer handelsüblichen Batterie und sendet seine Meldungen über das Mobilfunknetz und – wo bereits vorhanden – über das neue Maschinennetz der Telekom basierend auf NarrowBand IoT als Teil von 5G. Die Funktechnologie ist dafür ausgelegt, im Internet der Dinge kleine Datenpakete extrem stromsparend zu verschicken. Dabei erreicht NB-IoT eine hohe Gebäudedurchdringung, was zuverlässige Funkverbindungen auch aus Kellern und unterirdischen Produktionsstätten möglich macht. Der IoT Service Button ist das erste Ergebnis der im November gegründeten Telekom Open IoT Labs, in denen die Telekom gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML IoT-Lösungen entwickelt und zur Marktreife bringt.