inIT der Hochschule OWL Intelligente Assistenzsysteme für mobile Anwendungen

(V.l.n.r.): Professor Dr. Carsten Röcker (Institut für industrielle Informationstechnik), Boris Friedrich (Bosch Rexroth), Dr. Lukas Galla (Bosch Rexroth), Sebastian Büttner (Institut für industrielle Informationstechnik), Sergej Bergen (Bosch Rexroth), Christoph Schiferle (Bosch Rexroth) und Peter Ludwig (Bosch Rexroth)
(V.l.n.r.): Professor Dr. Carsten Röcker (Institut für industrielle Informationstechnik), Boris Friedrich (Bosch Rexroth), Dr. Lukas Galla (Bosch Rexroth), Sebastian Büttner (Institut für industrielle Informationstechnik), Sergej Bergen (Bosch Rexroth), Christoph Schiferle (Bosch Rexroth) und Peter Ludwig (Bosch Rexroth)

Im Rahmen des Forschungsvorhabens »MARI« entwickeln und evaluieren Wissenschaftler an der Hochschule OWL den Prototypen eines Augmented-Reality-basierten Assistenzsystems für mobile Anwendungsszenarien.

Assistenzsysteme zur Unterstützung der Fertigung, Montage und Qualitätssicherung sind derzeit in KMU wenig verbreitet. Um zukünftig Mitarbeiter in der Produktion durch moderne Technologien zu unterstützen, »bedarf es insbesondere neuer mobiler Lösungen, die überall in den Unternehmen eingesetzt werden können und nicht an stationäre Arbeitsplätze gebunden sind«, erläutert Professor Carsten Röcker, Projektleiter und Vorstand am inIT, den Forschungsansatz. Hier setzt das Forschungsvorhaben »MARI« an: Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie und Forschung entwickeln und evaluieren die Lemgoer Wissenschaftler dabei den Prototypen eines modularen und intelligenten Augmented Reality (AR)-basierten Assistenzsystems für mobile Anwendungsszenarien in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Augmented Reality (AR), die »erweiterte Realität«, biete laut Röcker Beschäftigten eine Möglichkeit, »um bei der technologischen Entwicklung und den wachsenden Anforderungen in der digitalen Fabrik Schritt halten zu können«. Die reale Welt wird dabei mit digitalen Objekten überlagert – etwa mit Hilfe von Projektionen oder AR-Brillen. Nachdem sich die Lemgoer Forscher bereits intensiv mit Assistenzsystemen an stationären Handarbeitsplätzen beschäftigt haben, wollen sie nun neue mobile Interaktionstechnologien realisieren.

Zum Ziel des Forschungsvorhabens sagt Röcker: »Das zu entwickelnde System wird mobil sein und ist dadurch für viele Anwendungsszenarien geeignet. Indem es neue Tätigkeiten bereits während der einmaligen Durchführung erlernt und ein breites Spektrum industrieller Tätigkeiten abdeckt, können die Beschäftigten auch mittels Künstlicher Intelligenz unterstützt werden.« Der modulare Aufbau ermöglicht eine einfache und schnelle Anpassung des Systems an verschiedene Tätigkeiten in der Fertigung, Montage oder Qualitätssicherung. Das System kann durch die integrierte Sensorik Arbeitstätigkeiten multimodal erkennen, analysieren und hieraus Modelle für die zukünftige Assistenz von manuellen Tätigkeiten bilden.