Zusammenarbeit von Escrypt und Infineon Bessere Datensicherheit für die Fahrzeugkommunikation

Cyber-Security spielt in Hinblick auf das automatisierte Fahren und die zunehmende Vernetzung eine immer wichtigere Rolle. Infineon und die Escrypt arbeiten auf dem diesem Gebiet nun eng zusammen.
Cyber-Security spielt in Hinblick auf das automatisierte Fahren und die zunehmende Vernetzung eine immer wichtigere Rolle. Infineon und die Escrypt arbeiten auf dem diesem Gebiet nun eng zusammen.

Infineon Technologies und Escrypt arbeiten auf dem Gebiet der automobilen Cyber-Security eng zusammen. Die Unternehmen bieten nun eine Lösung, die die On-Board-Kommunikation verschlüsselt und sicherer macht und dabei zukünftige Sicherheitsanforderungen berücksichtigt.

Die Lösung von Infineon und Escrypt basiert auf der zweiten Generation der Multicore-Mikrocontrollerfamilie Aurix (TC3xx) des Halbleiterherstellers und der an sie angepassten Security-Software CycurHSM.

Die aufeinander abgestimmte Hardware-Software-Lösung erschwert die Manipulation von elektronischen Steuergeräten (ECU), von denen heute durchschnittlich rund 60 in einem Wagen miteinander kommunizieren. Sie verbessert die IT-Sicherheit für Anwendungen wie Software-Update-Over-the-Air und automatisiertes Fahren.

Im Vergleich zu einer ausschließlich Software-gestützten Lösung ist die aus Hardware und Software – AURIX und CycurHSM – leistungsstärker. Jeder TC3xx-Mikrocontroller integriert heute ein Hardware Security Module (HSM). Im HSM sind die Sicherheitsfunktionen physikalisch gekapselt. So kann sich der Host-Controller der ECU in vollem Umfang seinen Aufgaben widmen.

Darüber hinaus profitieren ECU-Hersteller noch in weiterer Hinsicht: Die Hardware-Software-Lösung lässt sich einfach implementieren. Sie ist AUTOSAR-konform. Es müssen damit keine weiteren Sicherheitsfunktionen entwickelt werden. Es reicht, die Software CycurHSM zu konfigurieren. Mit dieser schlüsselfertigen Lösung lässt sich der Entwicklungsaufwand für IT-Sicherheit in der Fahrzeugkommunikation um bis zu 90 Prozent senken. Somit können sich die Entwickler der Systemlieferanten auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren: die High-Level-Software für neue Anwendungen.