Per Loof berichtet dem US-Repräsentantenhaus »Der Dodd-Frank-Act ist gut sowohl für den Kongo als auch für die Industrie«

Per-Olof Loof, Kemet
Per-Olof Loof, Chief Executive Officer von Kemet

Per Loof hat in einer Anhörung vor dem Währungs- und Handels-Unterausschuss des Ausschusses für Finanzdienstleistungen im US-Repräsentantenhaus über die Auswirkungen des Dodd-Frank-Act berichtet, den Obama vor fünf Jahren in Kraft gesetzt hat. Der CEO von Kemet zieht ein positives Fazit.

Diese Anhörung vom 17. November 2015 mit dem Titel »Dodd-Frank Five Years Later: What Have We Learned from Conflict Minerals Reporting?« konzentrierte sich auf Paragraph 1502 der Direktive, der Aktiengesellschaften zur Offenlegung verpflichtet, ob sie »Konfliktmineralien« – Zinn, Wolfram, Tantal und Gold – von der Demokratischen Republik Kongo (DRC) und ihren neun Nachbarstaaten beziehen.

In seiner Aussage gab Loof einen Überblick über Kemets vertikal integrierte geschlossene Lieferkette und das sozialverträgliche Sourcing-Modell für konfliktfreies Tantalerz im Dorf Kisengo, DRC. Dieses Dorf wurde durch Investitionen des Unternehmens sowohl in eine industrielle konfliktfreie Mine als auch in eine Reihe von Verbesserungen der Infrastruktur, darunter ein Hospital, eine Schule, Trinkwasserbrunnen sowie eine mit Solarenergie betriebene Straßenbeleuchtung, sehr positiv beeinflusst. Loofs Aussage erörterte den Wert dieser Investitionen sowohl für Kemet, seine Zulieferer und Kunden, als auch für die Branche insgesamt. Zu diesem Thema konnten wir Per Loof bereits Anfang 2015 in einem Video-Interview befragen. Daneben veröffentlichten wir einen ausführlichen Gastkommentar von ihm.

»Wir haben gezeigt, dass es möglich ist, geschäftlichen Erfolg zu haben und gleichzeitig wirtschaftliche und soziale Verantwortung zu zeigen«, bemerkte Peer Loof. »Paragraph 1502 hat sich für die Tantal-Industrie als sehr gut erwiesen, und mittlerweile besteht eine klare Roadmap, wie Tantal aus der Republik Kongo ethisch einwandfrei bezogen werden kann. Das Gesetz hat Unternehmen wie Kemet – nach Jahrzehnten der Abwesenheit – direkt in die Lage versetzt, die geschäftlichen und sozialen Gelegenheiten in der DRC zu nutzen; eine funktionsfähige und sichere Lieferkette für Tantal zu entwickeln, von der sowohl unsere Kunden als auch die gesamte Industrie profitieren; und die Wettbewerbsfähigkeit von Kemet sowie das Leben der Menschen in dem Dorf gleichzeitig deutlich zu verbessern.«

Loof schloss mit der Aussage, dass Kemet zwar nicht alle Probleme in der DRC lösen könne, das Unternehmen jedoch auch weiterhin positive und bleibende Auswirkungen hat und haben wird. Wie der Kongressabgeordnete Brad Sherman (D-CA), ein langjähriges Mitglied des Financial Services and Foreign Affairs Committee des Repräsentantenhauses, während der Anhörung anmerkte »es Unternehmen wie ‚Kemet gut geht, indem sie Gutes tun‘, dass sie Erfolg haben und gleichzeitig eine wirtschaftliche und soziale Verantwortung übernehmen«.