Zeitkorrelierte Analyse von FlexRay-Signalen

Mit der Kombination aus einem MSO von Agilent und dem Protokollanalysator »Busdoctor 2« von Decomsys ist erstmals die zeitkorrelierte Darstellung der Slot/Segment-Grenzen des globalen FlexRay-Timing-Plans auf einem Oszilloskop möglich.

Die neue Messgeräte-Kombination erlaubt eine Triggerung auf FlexRay-Frames, -Slots und -Fehler sowie auf Ereignisse, die durch einen bestimmten Basiszyklus und eine bestimmte Zykluswiederholrate gekennzeichnet sind. Entwickler können eine synchrone und zeitkorrelierte Darstellung der Segment- und Slot-Timing-Grenzen erhalten, indem sie eine FIBEX-Datei mit dem globalen FlexRay-Timing-Plan direkt in das Mixed-Signal-Oszilloskop der Familie »6000« importieren. Dadurch ist es möglich, das System als autonomes (PC-unabhängiges) Testsystem einzusetzen.

Alternativ können der »Busdoctor 2« und das MSO mithilfe der Vision-Software von Decomsys für Synchronbetrieb konfiguriert werden. Eine solche Systemkonfiguration ermöglicht PC-basierte FlexRay-Protokollanalysen auf höherer Ebene und zeitkorrelierte FlexRay-Messungen auf dem Oszilloskopbildschirm. Die FlexRay-Trigger- und -Echtzeit-Decoder-Option N5432A für die Mixed-Signal-Oszilloskope der Familie »6000« kostet ca. 2100 Euro. Für das Oszilloskop sind je nach Ausstattung nochmals ab 6000 Euro und für den Busdoctor 24.300 Euro fällig. Die optionale Vision-Software kostet knapp 1000 Euro.