Wolfgang Hascher

friert Ihr Auto? Einen guten Freund fragt man doch sicher: »Na, wie geht’s Dir denn?« - Warum sollte man das nicht auch mit seinem fahrbaren Untersatz tun (der, notabene, ohnehin manches Mannes bester Freund ist…)? Ähnliche Überlegungen, allerdings in eine total ernsthafte Automotive-Richtung gehend, hatte man bei VDO/Continental, als man sich in den dortigen Entwicklungslabors vornahm, die Funktion herkömmlicher Funk-Autoschlüssel zu erweitern. Was zunächst herauskam und bei National Instruments messtechnisch begleitet wird, ist ein Konzept, das den bisherigen einfachen Befehlsumfang »Türen auf- oder zuschließen“ erheblich erweitert: nämlich um den »Rück-Funk« vom Auto zum Benutzer. Mit einer Unmenge an denkbaren und hochinteressanten Anwendungen. Das Prototypen-Konzept arbeitet mit einer Sende-/Empfangs-Funkstrecke über rund 1 km hinweg im lizenzfreien 868-MHz-Bereich. Dort funken der Mini-Handsender (Funk-Schlüssel) des Fahrers, der z.B. zu Hause auf dem Sofa sitzt, und eine Sende-Empfangs-Schaltung im geparkten Auto miteinander. Ein Mikrocontroller im Fahrzeug, der an das dortige zentrale Bussystem (oder an geeignete Sensoren) angebunden ist, könnte nun auf Fern-Anforderung des Fahrers z.B. die aktuelle Außentemperatur per Funk an ein Display im Handsender zurückschicken. Oder den Batteriestatus, die Tankfüllung, den Km-Stand und vieles mehr. Und nähme man statt des 868-MHz-Kurzstrecken-Funks eine UMTS-Mobilfunkverbindung, könnte man z.B. aus dem Weihnachtsurlaub in Neuseeland sein Auto fragen (warum nicht gleich mit Foto aus dem Innenraum dazu?), wie es ihm auf dem Flughafen-Parkplatz zu Hause denn gehe, und ob es vielleicht - nicht ganz ernsthaft - gar bei Minusgraden friert. Denn das würde man einen guten Freund schließlich auch fragen, oder? Wieder ernsthaft: Messtechnik ist bei derartigen und vielen anderen Konzepten massiv im Spiel, einerseits im Auto, andererseits immer bei der Entwicklung. In diesem Newsletter bekommen Sie einen Einblick in einige Trends und Produkte.

friert Ihr Auto? Einen guten Freund fragt man doch sicher: »Na, wie geht’s Dir denn?« - Warum sollte man das nicht auch mit seinem fahrbaren Untersatz tun (der, notabene, ohnehin manches Mannes bester Freund ist…)? Ähnliche Überlegungen, allerdings in eine total ernsthafte Automotive-Richtung gehend, hatte man bei VDO/Continental, als man sich in den dortigen Entwicklungslabors vornahm, die Funktion herkömmlicher Funk-Autoschlüssel zu erweitern.

Was zunächst herauskam und bei National Instruments messtechnisch begleitet wird, ist ein Konzept, das den bisherigen einfachen Befehlsumfang »Türen auf- oder zuschließen“ erheblich erweitert: nämlich um den »Rück-Funk« vom Auto zum Benutzer. Mit einer Unmenge an denkbaren und hochinteressanten Anwendungen.

Das Prototypen-Konzept arbeitet mit einer Sende-/Empfangs-Funkstrecke über rund 1 km hinweg im lizenzfreien 868-MHz-Bereich. Dort funken der Mini-Handsender (Funk-Schlüssel) des Fahrers, der z.B.  zu Hause auf dem Sofa sitzt, und eine Sende-Empfangs-Schaltung im geparkten Auto miteinander. Ein Mikrocontroller im Fahrzeug, der an das dortige zentrale Bussystem (oder an geeignete Sensoren) angebunden ist, könnte nun auf Fern-Anforderung des Fahrers z.B. die aktuelle Außentemperatur per Funk an ein Display im Handsender zurückschicken. Oder den Batteriestatus, die Tankfüllung, den Km-Stand und vieles mehr.

Und nähme man statt des 868-MHz-Kurzstrecken-Funks eine UMTS-Mobilfunkverbindung, könnte man z.B. aus dem Weihnachtsurlaub in Neuseeland sein Auto fragen (warum nicht gleich mit Foto aus dem Innenraum dazu?), wie es ihm auf dem Flughafen-Parkplatz zu Hause denn gehe, und ob es vielleicht - nicht ganz ernsthaft - gar bei Minusgraden friert. Denn das würde man einen guten Freund schließlich auch fragen, oder?

Wieder ernsthaft: Messtechnik ist bei derartigen und vielen anderen Konzepten massiv im Spiel, einerseits im Auto, andererseits immer bei der Entwicklung. In diesem Newsletter bekommen Sie einen Einblick in einige Trends und Produkte.