TargetLink mit MISRA-Modellierungsrichtlinien

Für den Seriencode-Generator dSpace TargetLink hat die Motor Industry Software Reliability Association (MISRA) Modellierungsrichtlinien veröffentlicht. Entwickler erhalten damit einen Standard, der sie bei der Umsetzung von zuverlässiger Fahrzeug-Software unterstützt.

TargetLink ist für den Automotive-Bereich optimiert und arbeitet mit Standards wie AUTOSAR, OSEK, ASAP2. Der Anwendungsbereich umfasst Antrieb, Fahrwerk, Fahrerassistenz, Komfort-Systeme sowie aktive und passive Sicherheits-Systeme. Das neue MISRA-C-Release mit dem Titel »MISRA ACG-TL: Guidelines for the application of TargetLink in the context of automatic code generation« befasst sich mit Aspekten der funktionalen Sicherheit.

»Wir sind hocherfreut, dass den TargetLink-Anwendern neben den weitverbreiteten MISRA-C-Richtlinien nun auch eine Entsprechung auf Modellebene zur Verfügung steht«, erklärt Michael Beine, Produktmanager für TargetLink bei dSPACE. »Die MISRA-TargetLink-Richtlinien zeigen, dass sich TargetLink als De-facto-Standard für die Seriencode-Generierung im Automobilbereich fest etabliert hat.«

Die Richtlinien bieten Funktions- und Seriencode-Entwicklern einen offiziellen Standard, der sie bei Design und software-technischer Umsetzung von Fahrzeugfunktionen unterstützt. Sie enthalten Vorgaben zur Modellierung in TargetLink unter dem Aspekt der funktionalen Sicherheit. Dies ist besonders in sicherheitskritischen Projekten relevant.

Die MISRA-TargetLink-Modellierungsrichtlinien können Sie über die MISRA-Website www.misra.org.uk beziehen.