STMicroelectronics und Nokia rücken bei 3G-Chips näher zusammen

Der finnische Mobiltelefonanbieter Nokia und der französisch-italienische Chiphersteller STMicroelectronics wollen künftig ihre Zusammenarbeit bezüglich der Lizenzierung und der Versorgung mit Chips für die dritte Mobilfunkgeneration (3G -- UMTS) vertiefen.

Beide Unternehmen arbeiten derzeit einen Plan aus, nach dem ein Teil der Chip-Design-Aktivitäten Nokias von STMicroelectronics übernommen werden soll. Die umfangreiche Vereinbarung versetzt STMicroelectronics in die Lage, für die dritte Mobilfunkgeneration komplette Chipsätze zu entwickeln und zu fertigen, die auf Nokias Modem-Technologien, Energie-Management und HF-Know-how basieren.

ST wird künftig Nokia mit kompletten Chiplösungen beliefern und darf diese auch auf dem freien Markt anbieten. Die Übernahme der Chip-Design-Aktivitäten betrifft rund 200 Entwickler in Finnland und Großbritannien. Nokia will jedoch auch weiterhin Modem-Technologien, Protokoll-Software und digitale Designs für WCDMA/GSM und ihre Evolution in Eigenregie entwickeln.