Sechs Befehle reichen aus

Sechs Befehle reichen aus

Anschließend ist eine Funktionskontrolle mit dem PC möglich. Über die USB-Schnittstelle ist die Steuerung auch innerhalb der Entwicklungsumgebung bedienbar. Auf diese Weise lassen sich kleinere Änderungen und Applikationsverbesserungen während der Entwicklungsphase testen und in die Applikation einpflegen. Was die Leistungsfähigkeit der Steuerung betrifft: Die Zykluszeit für die Abarbeitung von 384 Bausteinen respektive Befehlen liegt bei rund 5 ms.

Visualisierung – von einfach bis komplex

Die Bedienung und Visualisierung der Kleinststeuerung erfolgt über eine Display-Einheit mit integriertem Tastenfeld. Dieses lässt sich in das Grundmodul integrieren oder auch abgesetzt montieren – zum Beispiel in einer Schaltschranktür. Texte können auf dem LC-Display durch Einbindung des entsprechenden Funktionsbausteins in das Programm ausgegeben werden. Im Baustein werden hierzu die anzuzeigenden Texte in eine vorgefertigte Maske eingetragen. Die Abfrage der Bedienschalter erfolgt ebenso wie beim direkten Registervergleich innerhalb der Entscheidungs- oder Vergleichsfunktion durch Auswahl über Drop-down-Menüs. Geht es darum, komplexere Bedien- und Visualisierungslösungen zu realisieren, so können mittels der implementierten ModbusTCP/ RTU-Verbindung beispielsweise beliebige Anzeige- und Bedienkonzepte auf handelsüblichen SCADA-Systemen entwickelt werden.

Zur Einbindung der Steuerung in vorhandene Netzwerke sowie zur Kommunikation mit der externen Peripherie lassen sich je nach Applikationsanforderung verschiedene Kommunikationsmodule mit RS232-, RS485- oder Ethernet-Schnittstelle (Modbus-RTU und -TCP) in die Basis-Einheit integrieren. Zum Überspielen des Anwenderprogramms auf die Steuerung in das Grundmodul dient die modular zu ergänzende USB-Schnittstelle. Auch ein Speichermodul und eine Echtzeituhr kann in diesen Steckplatz integriert werden.

Zur Einbindung der Steuerung in vorhandene Netzwerke sowie zur Kommunikation mit der externen Peripherie lassen sich je nach Applikationsanforderung verschiedene Kommunikationsmodule mit RS232-, RS485- oder Ethernet-Schnittstelle (Modbus-RTU und -TCP) in die Basis-Einheit integrieren. Zum Überspielen des Anwenderprogramms auf die Steuerung in das Grundmodul dient die modular zu ergänzende USB-Schnittstelle. Auch ein Speichermodul und eine Echtzeituhr kann in diesen Steckplatz integriert werden.

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Für Anwendungen, in denen Grenzwertschalter, Analogwert-Überwachung, Zählaufgaben oder zeitabhängige Ablaufsteuerungen zu realisieren sind, ist Nanoline im Vergleich beispielsweise zu einer Klein-SPS die wirtschaftlichere Lösung. An seine Leistungsgrenzen stößt das Konzept, wenn komplexe mathematische Funktionen zu realisieren, Regelstrecken zu modellieren oder Regler zu implementieren sind. gh

Ergo hat sich Phoenix Contact mit der Nanoline zum Ziel gesetzt, eine universelle Steuerungslösung für einfache Applikationen zu entwickeln, die auch angelerntes Personal schnell in die Lage versetzt, selbstständig Programmier- und Installationsaufgaben durchzuführen. Dazu bieten vor allem Standard-Schnittstellen wie USB die Möglichkeit eines einfachen Zugangs zur Steuerung, da die Programmierung komfortabel über einen herkömmlichen PC oder ein Notebook erfolgen kann. Hardwareseitig besteht die Lösung aus verschiedenen Grundmodulen, die neben je sechs digitalen Eingängen entweder vier Transistor- oder vier Relaisausgänge zur Verfügung stellen. Über Erweiterungsmodule ist es möglich, die Anzahl der digitalen Ein- und Ausgänge auf maximal 24 auszubauen oder zusätzliche analoge Eingänge mit dem Grundmodul zu verbinden. Die Programmierung der als Basis-Einheit bezeichneten Grundmodule erfolgt intuitiv mit einer grafischen, flussdiagramm-orientierten Sprache auf der Basis eines kostenlosen Programmier-Tools, genannt Nanonavigator.