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Autonomes Fahren

Volvo und Nvidia vertiefen Zusammenarbeit

Volvo setzt das Nvidia Drive Orin SoC zukünftig in Modellgenerationen ein, die auf der Fahrzeugarchitektur SPA2 basieren.
Volvo setzt das neue Nvidia Drive Orin SoC zukünftig in Modellgenerationen ein, die auf der Fahrzeugarchitektur SPA2 basieren.
© Volvo Car Germany

Volvo Cars vertieft die Zusammenarbeit mit Nvidia: In den neuen Modellen des Automobilherstellers kommt das Nvidia Drive Orin SoC zum Einsatz. Die Plattform für Computing mit künstlicher Intelligenz kann 254 Tera bzw. 254 Billionen Operationen pro Sekunde verarbeiten.

Volvo Cars plant den Nvidia Drive Orin in seinen zukünftigen Modellgenerationen einsetzen, die auf der modularen Fahrzeugarchitektur SPA2 basieren. Den Anfang macht der neue XC90, der im nächsten Jahr vorgestellt wird. Die SPA2-Architektur des schwedischen Automobilherstellers ist von Beginn an auf automatisiertes Fahren ausgerichtet. Mit dem Highway Pilot sind zukünftige Fahrzeuge selbstständig unterwegs, wenn das gesetzlich erlaubt und für einzelne geografische Orte und Umgebungen als sicher eingestuft wird.

Der Einsatz des SoC ist ein Schlüsselelement für sicheres automatisiertes Fahren. Die mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Computing-Plattform interagiert mit den Back-up-Systemen für Bremsen und Lenkung sowie mit der Software, die intern und von Zenseact, der Volvo-Tochter für autonome Fahrsoftware, entwickelt wird.

Die zusätzliche Rechenleistung und Grafikverarbeitung der Computing-Plattform legt auch das Fundament für fortschrittliche Sensorik, die beim automatisierten Fahren benötigt wird. So lässt sich zum Beispiel Lidar-Technik von Luminar – einem weiteren Partner des Autobauers – nutzen.

Damit vertiefen beide Unternehmen ihre bereits bestehende Zusammenarbeit. Schon 2018 hat der schwedische Automobilhersteller angekündigt, auch das Nvidia Drive Xavier SoC im Zentralcomputer auf SPA2 basierender Fahrzeuge einzusetzen. Der Zentralcomputer verwaltet unter anderem Basissoftware, Energiemanagement und Fahrerassistenzsysteme. Er arbeitet künftig mit dem Nvidai Drive Orin betriebenen AD-Computer zusammen, der rechenintensive Aufgaben wie Bild- und Lidar-Verarbeitung übernimmt.

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