SMA Solar Technology baut Fertigungskapazitäten aus

Um in Zukunft flexiber auf die wachsende Nachfrage nach Solarwechselrichtern reagieren zu können, baut SMA Solar Technology in den nächsten sechs Monaten seine Fertigungskapazitäten stark aus.

Durch den Neubau der weltweit größten Wechselrichterfabrik steigerte SMA die  Fertigungskapazitäten 2009 bereits auf bis zu 5 GW. Zusätzlich gelang es in den letzten Wochen die Produktionszahlen noch einmal zu erhöhen. Um dem aktuellen Nachfrageboom gerecht zu werden, ist nun geplant, die maximale Jahreskapazität bei entsprechender Nachfrage in den nächsten sechs Monaten durch Interimslösungen schrittweise auf rund 9 bis 10 GW auszubauen.

Mittelfristig sollen diese Interimslösungen allerdings durch eine Standorterweiterung ersetzt werden. Zu diesem Zweck ist geplant, im neuen Gewerbegebiet Sandershäuser Berg am Hauptsitz in Niestetal neue Kapazitäten aufzubauen, um in Zukunft flexibeler auf Marktschwankungen und Nachfragespitzen reagieren zu können. Dazu sollen im Gewerbegebiet der Gemeinde Niestetal östlich der Autobahn A7 in mehreren Bauabschnitten zuerst ein Service-Zentrum sowie anschließend weitere Produktionsmodule und ein Zentrallager für die Bauteile der Wechselrichter von SMA entstehen. Da SMA weiterhin ausschließlich auftragsbezogen und lagerlos produzieren wird, wird es auch am Sandershäuser Berg kein Lager für fertige Solar-Wechselrichter geben.

Durch die Schaffung zusätzlicher Büroflächen, soll zeitgleich die Infrastruktur am Hauptsitz verbessert werden. In Summe belaufen sich die gewärtig geplanten Baumaßnahmen für den Zeitraum 2010 bis 2012 auf rund 80 bis 120 Mio. Euro pro Jahr. Finanziert werden sollen sie aus eigenen Mitteln.

»Die Solar-Branche ist von einer hohen Marktdynamik mit starken Schwankungen gekennzeichnet. Daher ist hier Flexibilität gefordert, um die Produktion schnell an die unterschiedlichen Marktentwicklungen anpassen zu können«, erklärt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology. »Mit der Erweiterung unserer Kapazitäten am Standort Sandershäuser Berg bauen wir unsere bewährte Flexibilitätsstrategie weiter aus, um so auf alle Entwicklungen der PV-Märkte reagieren zu können. Zudem bietet uns das Gewerbegebiet Sandershäuser Berg auch die Möglichkeit einer weiteren zukünftigen Produktionserweiterung, so dass wir weitere Interimslösungen vermeiden können.«