Siemens-Service für Off-Shore-Parks »Pannenhilfe« für Windparks

((Für den Offshore-Service der Windkraftanlagen nutzt Siemens das SOV "Faraday" der dänischen Reederei ESVAGT. Das Schiff wurde spezielle für die Anforderungen der Anlagenwartung auf hoher See gebaut. Das Schiff ist 83,70 Meter lang, 17,60 Meter breit und hat einen Tiefgang von 6,50 Metern. An Bord gibt es Werkstatträume und Ersatzteillager. Außerdem bietet die "Faraday" 40 Technikern und 20 Crew-Mitgliedern mehrere Wochen lang eine Unterkunft.))

Fällt auf hoher See eine Windkraftanlage aus, ist der Serviceaufwand sehr viel höher als an Land. Siemens hat die Lösung: zwei schwimmende Servicestätten.

Offshore-Windkraftanlagen der neuen Generation sind immer weiter von der Küste entfernt. Dadurch wächst der Bedarf an intelligenter und vorrausschauender Serviceplanung, so Siemens. Insbesondere unter schwierigeren Wetterverhältnissen - wie in den Wintermonaten mit tendenziell hoher Windenergieausbeute - gewinnen Service und Wartung der Windenergieanlagen an Bedeutung. Siemens hat nun die weltweit ersten, für Offshore-Windparks konzipierten Serviceschiffe getauft. Die sogenannten 'Service Operation Vessels' (SOVs) sollen Reaktionszeiten und Arbeitssicherheit bei der Wartung der Anlagen steigern und den Stromertrag aus Windparks maximieren.

Seit kurzem sind hierzu auf der Ostsee beim Offshore-Windpark 'Baltic II' und auf der Nordsee beim Windpark 'Butendiek' zwei spezielle, mit Siemens-Technik ausgestattete Serviceschiffe im Einsatz.

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Technische Details zu den Offshore-Serviceschiffen

Siemens hat die weltweit ersten zwei Serviceschiffe getauft, die speziell für den Einsatz in Offshore-Windparks konzipiert sind.

Siemens bietet Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an: von der Windenergieanlage selbst, deren Errichtung und Inbetriebnahme, über die Netzanbindung bis hin zu Service und Finanzierung. Im Moment übernimmt der Konzern den Service für 1400 Offshore-Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 4,8 GW