Sony sucht zusätzliche LCD-Zulieferer

Sony benötigt weitere Zulieferer für die Produktion von LCD-TVs.

Bisher bezieht das Unternehmen Panels von S-LCD, einem Joint Venture mit Samsung. »Betrachtet man die zukünftige Nachfrageentwicklung, kann man nicht sagen, dass wir eine ausreichende Menge Panels geliefert bekommen«, so Ryoji Chubachi, President und Electronics CEO von Sony Corporation. Man müsse deshalb Maßnahmen ergreifen.

Da sich LCD-Modelle auf dem Markt für Flachbildfernseher zunehmend durchsetzen, bauten bereits mehrere Konkurrenten ihre Aktivität in dem Bereich aus. So kündigten kürzlich Toshiba und Sharp eine Partnerschaft zur Produktion von LCDs an. Außerdem setzt Matsushita, Produzent von Plasma-Displays, zunehmend auf Flüssigkristall-Panels.

Aus der Produktion von Rückprojektionsfernsehern steigt Sony hingegen zugunsten der LCD-Fertigung aus. Die Technologie wurde ursprünglich als günstigere Alternative zu Flüssigkristall- und Plasma-Bildschirmen betrachtet. Sony musste die Verkaufsprognosen zuletzt jedoch um 43 Prozent auf 400.000 Geräte in diesem Jahr senken. Im Februar 2008 wird die Fertigung in drei Werken eingestellt. Nach Angaben des Konzerns sollen die Ressourcen komplett auf LCD-Fernseher und die Weiterentwicklung von OLEDs konzentriert werden.