TFT-Display von Mitsubishi bei MSC Robust und empfindlich zugleich

TFT-Displays von Mitsubishi halten einem großen Temperaturbereich, Stoß und Vibrationen stand - bei gleichzeitig hoher Leuchtdichte und großem Kontrastverhältnis.

Empfindliche Displays und Baufahrzeuge – wie passt das zusammen? In Systemen, in denen hohe oder niedrige Temperaturen und Vibrationen eine Rolle spielen, ergeben sich viele Anforderungen an die Displays. TFT-Displays der »AT-Serie« von Mitsubishi werden in der Regel im Außenbereich verwendet. Für die gute Ablesbarkeit auch bei direkter Sonneneinstrahlung sorgen eine niedrig-reflektierende Oberfläche, die Helligkeit von 1500 cd/m² und das Kontrastverhältnis 700 : 1. Auch bei starkem Umgebungslicht oder im Außenbereich ist die Anzeige lesbar. Leistungsfähige LEDs gewährleisten die hohe Leuchtdichte. Im Unterschied zum Backlight sind sie energieeffizient. Um die entstehende Wärme am LC-Modul zu vermeiden, muss sowohl bei AT-, als auch bei herkömmlichen Displays beispielsweise ein Kühlsystem am Backlight-Körper installiert werden.

Außerdem ist für Outdoor-Systeme ein großer Temperaturbereich wichtig. Der Betrieb der AT-Displays ist für den Temperaturbereich von –40 °C bis +85 °C spezifiziert, auch die zulässige Lagertemperatur beträgt –40 °C bis +85 °C. Industrielle Displays benötigen im Outdoor-Betrieb keine spezielle Heizung oder Kühlung. Hochwertige Polfilter und LC-Materialien (Flüssigkristalle) ermöglichen den angesprochenen Temperaturbereich. TFT-Displays der AT-Serie sind robust und vibrationsunempfindlich. Sie haben laut Hersteller eine Vibrationsfestigkeit von 6,8 g. Durch die Verwendung von Kunststoff, Glas und Metall, treten Spannungen auf – hervorgerufen durch Temperaturunterschiede. Um einen Schaden durch Vibrationen am oder im Display zu vermeiden, muss ausreichend Platz zwischen den einzelnen Komponenten vorhanden sein.

Das Display kann die Helligkeit der Anzeige dimmen. Die Leuchtdichte wird z. B. in bestimmten Anwendungen auf 200 bis 300 cd/m² reduziert, um ein Blenden des Betrachters zu vermeiden. Auf diese Weise verlängert sich die Lebensdauer des LED-Backlights, Mitsubishi gibt für seine TFT-Displays 1000.000 Betriebsstunden an. Um bei Kunden Redesigns zu vermeiden, sichert der Hersteller eine Produktverfügbarkeit der Displays und ihrer kompatiblen Nachfolger von mindestens fünf Jahren zu.

Die AT-Serie von Mitsubishi umfasst u. a. folgende Modelle:

  • »AT070MJ11« in TN-Technik (Twisted Nematic) hat eine WVGA-Auflösung von 800 x 480 Pixel bei einer Bilddiagonalen von 17,78 cm (7,0 Zoll). Der Blickwinkel beträgt 140° vertikal und 160° horizontal. Das Panel verfügt über eine LVDS-Schnittstelle. Die aktive Fläche ist 152,4 mm x 91,44 mm. Die Abmessungen des LC-Moduls erreichen 169,8 mm x  9,7 mm x 8,9 mm.
  • Das Modell »AT104SN11« mit 10,4 Zoll Bilddiagonale (26,42 cm) hat eine SVGA-Auflösung von 800 x 600 Pixel. Der Blickwinkel ist mit 160° (symmetrisch) angegeben. Auch dieses LC-Modul ist mit einer LVDS-6/8-bit-Schnittstelle ausgestattet. Die Display-Fläche beträgt 211,2 mm x 158,4 mm.
  • Ebenfalls eine Diagonale von 10,4 Zoll weist das LC-Modul »AT104XH11« mit XGA-Auflösung (1024 x 768 Pixel) auf. Die Helligkeit erreicht 1200 cd/m²; der Blickwinkel 160° (horizontal und vertikal).

Für Ende dieses Jahres sind 8,4-Zoll-Displays (21,34 cm) mit SVGA und XGA geplant. Die Bildfläche ist mit einem »Anti-Glare-Film« und einem »Hard-Coating 3H« versehen, um Lichtreflexionen zu verhindern und eine gute Ablesbarkeit in allen Beleuchtungssituationen zu gewährleisten. Die Displays von Mitsubishi eignen sich für Anwendungen in der Fabrikautomation, im Outdoor-Bereich und für mobile Systeme in rauem Umfeld. (vw)