Neue Display-Technik mit großer Zukunft?

Auf Basis des »Electrowettings« lassen sich bistabile, flexible Displays herstellen, die nur wenig Strom aufnehmen und in einem weiten Temperaturbereich einsetzbar sind. Die Forschung läuft auf Hochtouren; mit von der Partie ist die Hochschule Pforzheim unter der Leitung von Prof. Dr. Karlheinz Blankenbach.

Auf Basis des »Electrowettings« lassen sich bistabile, flexible Displays herstellen, die nur wenig Strom aufnehmen und in einem weiten Temperaturbereich einsetzbar sind. Die Forschung läuft auf Hochtouren; mit von der Partie ist die Hochschule Pforzheim unter der Leitung von Prof. Dr. Karlheinz Blankenbach.

»Wir nutzen den Effekt, dass ein elektrisches Feld die Oberflächeneigenschaften von Flüssigkeitssystemen verändert«, erklärt Prof. Dr. Blankenbach. Je nach Ausgestaltung des Flüssigkeitsraumes, der Elektroden-Anordnung und der gewählten Flüssigkeitsgemische lassen sich verschiedene elektro-optische Bauelemente realisieren, zum Beispiel Linsen oder mikrofluidische Systeme. Beide Varianten bilden wiederum die Grundlage für die Entwicklung neuartiger Displays.