Luminale 2016 Lichtkunst in der Stadt

Projektionen, Performances und Partys: Zum achten Mal lädt die Luminale ins urbane Lichtlabor und flutet den Stadtraum mit kreativen Installationen. Die parallel zur light+building stattfindende Veranstaltung bietet eine einzigartige visuelle Stadt-Atmosphäre in den Abendstunden.

Ein Highlight der diesjährigen Luminale hat der Interaction-Designer und Lichtkünstler Christopher Bauder, bekannt durch seine Installation der Berliner Lichtgrenze, geschaffen. Gemeinsam mit dem Komponisten Robert Henke hat Bauder eine eigene Luminale-Musik komponiert, die er mit einer lichtkinetischen Raumkunst-Performance im Mousonturm präsentiert.

Auch die Kirchen als öffentliche Orte spielen bei dieser Luminale wieder eine große Rolle: in der Stadtmitte wird das Künstlerduo Hartung & Trenz die Katharinenkirche in einen Licht-Meditationsraum verwandeln. Hier entsteht ein immersiver Raum, der die Gäste in seinen Bann zieht. Die RaumZeitPiraten präsentieren ihre Lichtinstallationen in der Weißfrauenkirche. Eberhard Bosslet veranstaltet im Haus am Dom ein Blitzlichtgewitter. Auf der Sachsenhäuser Seite wird die Dreikönigkirche ebenso ein Magnet werden (Betty Rieckmann) wie auch die Bonifatius- Kirche, in der Herbert Cybulska seine Inszenierungs-Ideen zeigt.

Neben der größten OLED-Lichtwelle (hatec) in der Lobby der Neuen Mainzer Straße 80 ist auch erstmalig die Europäische Zentralbank mit ihrem Neubau Teil der Lichtkultur.

In Frankfurts Nachbarstadt Offenbach lockt die Hafenspitze des Stadtentwicklungsareals als weithin sichtbare Landmarke. Die Heyne Fabrik wird von einer Gruppe niederländischer Lichtkünstler der Universität iLo Amsterdam bespielt. Erstmals dabei ist auch das Deutsche Ledermuseum.

 

Bilder: 8

Luminale 2014: Impressionen

Rund 180 Lichtinszenierungen internationaler Lichtkünstler warteten 2014 auf die Besucher.