Flachbild-Fernseher treiben das Wachstum

Mit einem Umsatzanstieg um 24 Prozent trugen Flachbild-Fernseher im ersten Halbjahr 2007 massiv zum fünfprozentigen Wachstum des westeuropäischen Unterhaltungselektronikmarktes bei. Deutliche Wachstumsimpulse kamen auch von tragbaren Navigationsgeräten. Insgesamt profitierte der Markt davon, dass die Kunden wieder verstärkt höherwertige Produkte nachfragen.

Mit einem Umsatzanstieg um 24 Prozent trugen Flachbild-Fernseher im ersten Halbjahr 2007 massiv zum fünfprozentigen Wachstum des westeuropäischen Unterhaltungselektronikmarktes bei. Deutliche Wachstumsimpulse kamen auch von tragbaren Navigationsgeräten. Insgesamt profitierte der Markt davon, dass die Kunden wieder verstärkt höherwertige Produkte nachfragen.

Nach der jüngsten Untersuchung des Marktforschungsunternehmens GfK gaben die westeuropäischen Verbraucher im ersten Halbjahr 2007 insgesamt 5 Prozent mehr für Geräte der Unterhaltungselektronik aus als im Vergleichzeitraum des Vorjahres. Der Löwenanteil entfiel dabei auf die Flachbildfernseher, deren Umsatz um 24 Prozent anstieg.

Unterstützt wurde das Wachstum der Unterhaltungselektronik auch dadurch, so das Marktforschungsinstitut GfK, dass die Konsumenten wieder verstärkt höherwertige Produkte nachfragen.

Wie in den Vorjahren auch, bildete der Fernsehmarkt in Summe wieder den stärksten Wachstumstreiber. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2007 um 9 Prozent. Im LCD-Segment wuchsen die Umsätze um 36 Prozent. Besonders beliebt waren Geräte mit einer Bildschirmgröße von 32 Zoll (82 cm). Jeder dritte Käufer entschied sich für sein solches Gerät. Auf Bildschirmgrößen von 37 Zoll und mehr entfiel ein mengenmäßiger Anteil von 17 Prozent. Wertmäßig um 10 Prozent zurückgegangen ist in den ersten sechs Monaten des Jahres dagegen der Umsatz mit Plasma-Geräten. Bei diesen Geräten wird nach wie vor die 42-Zoll-Klasse (106 cm Bilddiagonale ) bevorzugt. Das Segment der 50-Zoll-Geräte (127 cm) und größere Formate entsprechen nach einer mengenmäßigen Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr nun einem Viertel des Plasma-Umsatzes. Ausgehend von dieser Verkaufsentwicklung erwartet die GfK für 2007 in Westeuropa den Verkauf von etwa 22 Millionen LCD- und 2,6 Millionen Plasma-Geräten.

Im Durchschnitt gaben die Käufer im ersten Halbjahr 700 Euro pro Fernsehgerät aus. Dies waren 4 Prozent mehr als im Vorjahr, was den anhaltenden Trend zu höherwertigen Produkten bestätigt. Allerdings fielen im selben Zeitraum die Preise in den einzelnen Bildschirmkategorien erneut deutlich: Im Durchschnitt für ein 32-Zoll-LCD-Gerät um 37 Prozent und für ein Plasma-Gerät um 28 Prozent.

Rückgänge verzeichnete im ersten Halbjahr auch der Markt für DVD-Player und -Recorder. Insgesamt wurden 9 Prozent weniger Einheiten verkauft, das ist ein Umsatzrückgang von 13 Prozent. Auch das Recorder-Segment stagniert. Fokussiert auf Harddisc-Geräte, ist das Bild erfreulicher: Die mengenmäßige Nachfrage stieg um 23 Prozent, der Harddisc-Anteil am DVD-Umsatz kletterte auf ein Drittel. Ungefähr zwei von drei HD-Käufern wählten ein Gerät mit einer Festplattenkapazität von 160 GB. Die steigende Nachfrage nach mehr Speicherplatz stimulierte auch den 250-GB-Bereich, der auf einen Marktanteil von 15 Prozent kam. Für den Gesamtmarkt der DVD-Recorder in Westeuropa erwartet die GfK 2007 einen Absatz von 6,7 Millionen Stück.