Flachbildschirme bekennen Farbe Farbpigmente von BASF verbessern die Bildqualität der Fernseher

Irgaphor® Red von BASF

Heutzutage haben drei von vier Haushalte LCD-Flachbildfernseher. Der Kontrast der Bildschirme und die Reinheit der Farben sind jedoch immernoch Teil der aktuellen Forschung. Mit den Farbpigmenten der Irgaphor® Red-Produktfamilie von BASF konnte der Kontrast nun im Vergleich zu Vorgängerprodukten verbessert werden.

Die Zeiten der guten alten Röhrenbildschirme sind längst vorbei. In drei von vier Haushalten sorgen heute Flachbildfernseher für eine energieeffiziente und strahlungsarme Unterhaltung. Die meisten davon sind LCDs. LCD steht für »Liquid Crystal Display«. Auf dieser Technologie beruhen heutzutage auch andere Kommunikationsgeräte, wie Smartphones, Laptops oder Tablets. Bei einer herkömmlichen Auflösung setzen sich die Bilder eines Flüssig-Kristall-Bildschirms aus etwa zwei Millionen Bildpunkten (Pixel) zusammen. Durch Farbfilterpigmente, die mit den Flüssigkristallzellen verbunden sind, wird die Farbe jedes einzelnen Bildpunkts erzeugt. Die Kontraste der Bildschirme und die Reinheit der Farben sind dabei jedoch nach wie vor schwierig einzustellen.

Die Eigenschaften der Farbpigmente machen den Unterschied

Jedes Pixel enthält die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Die Farben bestehen aus winzigen Kristallen. Sie wirken als Filter und lassen aus dem weißen Hintergrundlicht nur den Bereich des sichtbaren Lichts durch, der nötig ist, um eine der drei Farben darzustellen. Je reiner die resultierenden Grundfarben sind, desto vielfältiger sind die Farbvarianten. Das heißt, je mehr Mischmöglichkeiten existieren, desto farbprächtiger wird das wiedergegebene Bild.

»Ein gutes Farbpigment wirkt sich signifikant auf die Farbbrillanz des Bildschirms aus«, sagt Dr. Hans Reichert, Leiter der Farbstoffforschung bei BASF. Außerdem erklärt er: »Eine perfekte Farbselektion ist mit absorbierenden Materialien zwar nicht möglich, aber wir kommen dem Ideal mit unseren Rotfiltern schon recht nah.«

Das Grundprinzip der Rotfilter ist Folgendes: Erscheint auf dem Bildschirm die Farbe Rot, lässt das entsprechende Subpixel den Rotanteil des Lichts durch und absorbiert den restlichen Anteil des eingestrahlten Lichts. Die beiden Subpixel für Blau und Grün sind dabei ausgeschaltet. Wird nun durch das rote und das grüne Subpixel Licht geleitet, während gleichzeitig das blaue Subpixel ausgeschaltet ist, addieren sich die Farben Rot und Grün zu einem satten Gelb. Durch feine Abstufungen der drei Grundfarbenanteile sind viele verschiedene Farbnuancen realisierbar. Die Abstufungen der Farbanteile übernehmen Flüssigkristalle. Sie richten die Schwingungsebene der Lichtwellen entsprechend aus. »So bestimmen sie, dass die Subpixel eine bestimmte Helligkeit und Farbe annehmen«, sagt Ger de Keyzer, Leiter der Anwendungstechnik für Farbfiltermaterialien bei BASF. Er ergänzt: »Je nach angelegter elektrischer Spannung verändern die Flüssigkristalle ihre Ausrichtung und damit ihre optischen Eigenschaften.«