Neue Festplatten-Leseköpfe vervierfachen Speicherkapazität

Hitachi hat eine neue Technologie für Leseköpfe von Festplatten entwickelt, mit der sich die Kapazität von Festplatten auf 4 Terabyte erhöhen lassen soll.

Die Speicherkapazität von Festplatten für Desktop-PCs soll demnach auf 4 Terabyte und für Notebooks auf 1 Terabyte steigen.

Die Leseköpfe sind nur noch 30 bis 50 nm groß und damit nur noch halb so groß wie derzeitige Leseköpfe mit einer Größe von 70 nm.

Das Besondere an den neuen Leseköpfen ist, dass dafür eine neue Technologie von Hitachi entwickelt wurde. Sie sorgt einerseits dafür, dass das Rauschen, welches bei immer kleineren Leseköpfen entsteht, unterdrückt und andererseits das immer niedriger werdende Ausgangssignal höher verstärkt wird.

Diese Technologie nennt sich »current perpendicular-to-the-plane giant magneto-resistive«-Technologie (CPP-GMR) und beruht auf dem GMR-Effekt (Riesenmagnetowiderstand), für den Peter Grünberg und Albert Fert  kürzlich den Nobelpreis gewonnen haben.

Mit den CPP-GMR-Köpfen soll die Speicherdichte von Festplatten auf 500 Gbit/Inch² bis 1 Terabit/Inch² steigen. Das entspricht etwa 155 Gbit/cm². Derzeit liegt die höchste Speicherdichte etwa bei 200 Gbit/inch².

Erste Produkte mit den neuen Leseköpfen sollen im Jahr 2009 auf den Markt kommen.