Mit eingebautem »Turbolader«

Flash-Speicher-Module schaffen bis dato kaum mehr als 5 Mbyte/s an Schreib-/Lesegeschwindigkeit. Die neuen Controller von STEC sind jedoch schneller.

Sie übertragen die Daten - beispielsweise auf einer Compact-Flash-Karte oder einem 2,5-Inch-Flash-Drive - aus dem IDE- oder dem S-ATA-Bus über zwei bzw. acht Kanäle an die Speicherchips und erreichen damit einen vielfach höheren Datendurchsatz.

Da Flash-Zellen allerdings keineswegs so zuverlässig sind, dass man ohne ECC arbeiten könnte, wurden auch hier intensive Entwicklungen gestartet. Der neueste Algorithmus ist in der Lage, fünf fehlerhafte Bytes auf einer 512-byte-Page zu erkennen.

Zu diesem Zweck durchläuft im Falle eines Schreibzykluses jeder Block, der über den Controller an den Speicher gesendet wird, noch die ECC Engine und wird dabei mit einer ECC-Signatur versehen. Daten und ECC-Signatur werden gemeinsam am Flash abgespeichert.

Wenn der Block gelesen wird, wird auch gleichzeitig die ECC-Signatur in einen Buffer eingelesen. Ein von den Daten neu generierter ECC wird mit der ECC-Signatur aus dem Buffer verglichen. Stimmen beide Codes überein, werden die Daten über den Bus an den Host-Rechner gegeben. Stimmen die Codes nicht überein, werden die Daten korrigiert und über das Interface an den Host gesendet.


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