Endress+Hauser Spatenstich für Analysatoren-Fertigung

So soll die neue Fertigung aussehen.
So soll die neue Fertigung aussehen.

8,6 Mio. Dollar investiert Endress+Hauser in den Ausbau der Fertigung von Raman-Analysatoren seiner Tochterfirma Kaiser Optical Systems. Damit wird sich die Produktionsfläche am Standort Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan mehr als verdoppeln.

»Das neue Gebäude wird den Kern unserer künftigen Produktion von Raman-spektroskopsichen Analysatoren bilden«, sagt Tim Harrison, Geschäftsführer von Kaiser Optical Systems. Die Analysatoren werden sowohl in verfahrenstechnischen Anlagen als auch im Laborumfeld eingesetzt. Mit ihnen können Feststoffe, Flüssigkeiten und Gase auf ihre Zusammensetzung und Materialeigenschaften hin untersucht werden.

Der zweigeschossige Neubau soll bis Mitte nächsten Jahres fertiggestellt werden. Dann wird am Standort Ann Arbor, Michigan, eine Produktionsfläche von etwa 8100 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Damit wird die Produktionsfläche mehr als verdoppelt; bisher ist sie etwa 3500 Quadratmeter groß. »Die neuen Produktionsflächen werden uns erlauben, größere Stückzahlen in der von den Kunden geforderten Qualität zu produzieren«, betont Harrison.

Außerdem plant Kaiser Optical Systems, in den nächsten Jahren circa 50 neue Arbeitsplätze an diesem Standort zu schaffen. Die bestehenden Gebäude sollen nach Fertigstellung des Neubaus renoviert werden.

Kaiser Optical Systems ist seit 2013 Teil der Endress+Hauser-Gruppe und beschäftigt weltweit rund 100 Mitarbeiter. Mit der Akquise verfolgte Endress+Hauser das Ziel, moderne Analysetechnik für verfahrenstechnische Anwendungen nutzbar zu machen.