Smart Metering Rekordjahr für Kamstrup

Mit einem Umsatzwachstum von 9 % auf rund 185 Millionen Euro und einem Gewinn vor Steuern von umgerechnet 35 Millionen Euro verbuchte der Smart-Metering-Spezialist Kamstrup 2014 erneut ein Rekordjahr in einem nur moderat wachsenden Marktumfeld.

Die neuerlichen Rekordergebnisse hinsichtlich Umsatz und Gewinn sind nach Unternehmensangaben zum einen auf Investitionen in die Produktentwicklung zurückzuführen, wodurch neue Zählerlösungen die globale Position des Unternehmens weiter gestärkt haben. Zum anderen profitiere das Unternehmen von seinem hohen Fokus in die Automatisierung und die stetige Verbesserung der Qualität in der Produktion.

Intelligente Wasserzähler stark im Kommen

Angesichts der erhöhten Investitionen in neue Märkte und Produkte sowie der schwierigen Marktbedingungen ist Kamstrup mit seiner Jahresbilanz mehr als zufrieden. »Wir haben in sämtlichen Geschäftsgebieten unseren Absatz erhöht und wachsen insbesondere international in unserem Wassersegment«, sagt CEO Per Asmussen. »Immer mehr Wasserversorger erkennen die Vorteile der intelligenten Wassermessung und haben 2014 ein zunehmendes Interesse an unseren Lösungen erkennen lassen.«

100 neue Stellen in 2015

Kamstrup erzielte in mehreren internationalen Märkten zweistellige Wachstumsraten, und für 2015 wird ein Zugewinn weiterer Marktanteile erwartet. Diesen Aufwärtstrend führt Kamstrup auf Investitionen in die Produktentwicklung sowie auf verstärkte Verkaufs- und Marketingaktivitäten zurück. So plant Kamstrup beispielsweise, im Jahr 2015 weitere 100 neue Arbeitsplätze aufzubauen, davon ungefähr zwei Drittel in der Produkt- und Marktentwicklung.

Die Aussichten für 2015

»2015 erwarten wir weiterhin ein Wachstum in sämtlichen Geschäftsbereichen, insbesondere in den Wassermärkten weltweit«, so Asmussen. »Voraussichtlich wird das diesjährige Jahresergebnis ein wenig geringer als 2014 ausfallen, was hauptsächlich auf den Verkauf unserer niederländischen Gasdivision sowie die erhöhten Investitionen in die Produkt- und Marktentwicklung zurückzuführen ist.«