Maxim: ADCs mit ±12-V-Eingangsspannungsbereich

Für die Umsetzung der analogen Daten von Temperatursensoren, Wheatstone-Brücken, Drucksensoren und 4-mA-bis-20-mA-Stromschleifenmessungen hat Maxim eine neue Familie von 16- und 14-Bit-A/D-Wandlern entwickelt.

Die SAR-Wandler erreichen Sample-Raten bis 115 kSPS und sind die ersten, die einen Eingangsspannungsbereich von ±12 V erreichen. Außerdem sparen sie eine Reihe externer Komponenten ein, weil sie gegen Überspannungen bis 16,5 V geschützt sind. Herkömmliche Wandler erreichen einen Eingangsspannungsbereich von ±10 V und geben einen FSR-Wert (Full Scale Reading) aus, wenn die ±10 V überschritten werden oder der Sensor ausgefallen ist. »Dagegen hilft der weite Eingangsspannungsbereich der neuen A/D-Wandler dem Anwender, den Zustand des Sensors zu ermitteln«, sagt Chris Mostoller, Business Manager für Präzisioons-ADCs von Maxim.

Die Software erlaubt es den Anwendern, die Inputs aller Geräte aus der Ferne zu konfigurieren. Jeder Eingangskanal lässt sich auf sieben verschiedene Eingangsbereiche (Single Ended) bzw. auf drei Eingangsbereiche (differenziell) programmieren. Folgende Eingangsspannungsbereiche stehen zur Verfügung: ±24 V, ±12 V, ±6 V, ±3 V, 0 bis +12 V, -12 V bis 0 V, 0 bis +6 V und -6 V bis 0 V. Damit erhalten die Anwender eine hohe Flexibilität, und sie können die ADCs in verschiedenen Plattformen einsetzen.