HF-Signale analysieren Kompakter 3-GHz-Spektrumanalysator

Leichtgewicht: GW Insteks Marketing-Chef Liao Yu Ju mit dem 4,5 kg  schweren GSP 930.
Leichtgewicht: GW Insteks Marketing-Chef Liao Yu Ju mit dem 4,5 kg schweren GSP 930.

Mit dem GSP 930 hat der taiwanischer Hersteller Good Will Instrument einen besonders schlanken 3-GHz-Spektrum-Analysator vorgestellt.

Mit dem GSP 930 lassen sich Signale mit Frequenzen zwischen 9 kHz und 3 GHz analysieren. Die Frequenzmess-Auflösung beträgt dabei 1 Hz. Die Frequenzstabilität des GSP-930 ist mit 0,025 ppm angegeben, das Grundrauschen beträgt -142 dBm (mit eingeschaltetem Vorverstärker). Die Auflösebandbreite lässt sich von  10 Hz bis 1 MHz  in 58 verschiedene Werte einstellen. Damit lassen sich auch transiente Signale detailliert messen aber auch Frequency-Hopping, wie es bei Bluetooth auftritt oder Frequency-Drifting. Außerdem gibt es eine „On-Screen-Help“, bei der die auf dem Display erscheinenden Begriffe erklärt werden, ohne dass man in die Bedienungsanleitung schauen muss.

Durch ein neues Fertigungsverfahren hat sich Good Will Instruments  besonders auf das Design und die Wärmeabführung konzentriert. Dadurch ist das Gerät nur noch halb so groß wie das Vorgängermodell und bringt es auf ein Gewicht von 4,5 kg.

Im GSP 930 verrichtet eine Dual-Core-MCU  aus ARM und DSP ihren Dienst. Das Gerät ist Linux-basiert und verfügt über einen Ethernet-Anschluss.

In Europa gehört Good Will Instruments, das auch unter seiner Abkürzung GW Instek bekannt ist, zu nicht zu den großen Herstellern. Die wichtigsten Märkte des Unternehmens liegen dann auch in China, den USA und Russland. In Deutschland ist das Unternehmen nicht direkt sondern über Distributoren vertreten.