Großer Roll-out in Dänemark Kamstrup erhält Auftrag über 1 Million Smart Meter

Umgerechnet rund 239 Millionen Euro wert ist der Großauftrag für Kamstrup
Umgerechnet rund 239 Millionen Euro wert ist der Großauftrag für Kamstrup

Kamstrup hat die Ausschreibung des dänischen Energieunternehmens DONG Energy Eldistribution gewonnen. Für den geplanten Roll-out soll Kamstrup bis zum Jahr 2034 rund 1 Million fernausgelesene Stromzähler an Haushalte im Großraum Kopenhagen liefern und betreiben.

Damit setzte sich Kamstrup gegen mehr als 30 internationale Unternehmen durch. »Ich bin überzeugt, dass Kamstrup der richtige Partner für uns ist«, sagt Morten Buchgreitz, Gruppengeschäftsführer bei DONG Energy. »Von 2017 bis 2020 erfolgt bei etwa 1500 Stromkunden täglich der Austausch von Zählern. Wir werden zusammen mit Kamstrup alles daran setzen, dass dies in einer für die Kunden zufriedenstellenden Weise erfolgt.«

Der rund 239 Millionen Euro große Auftrag ist laut Kamstrup-Geschäftsführer Per Asmussen ein eindeutiger Beweis dafür, dass Kamstrup eine überaus wettbewerbsfähige Struktur hat, nicht nur in Bezug auf die Herstellung von Qualitätszählern, sondern auch bei der Installation von Zählern sowie der Erfassung und dem Hosting von Zählerdaten.

»Wir investieren massiv in die Entwicklung unserer Lösungen, um immer einen Schritt vor unseren Mitbewerbern zu sein«, erklärt Asmussen. »Gerade unser innovativer Ansatz beim DONG-Projekt war für die Auftragserteilung wesentlich. Der Vertrag signalisiert eindeutig, dass wir heute der weltbeste Partner innerhalb Smart-Metering-Lösungen sind. Und wir beabsichtigen nicht, künftig unsere Investitionen zu reduzieren.« Mit OMNIA Suite habe sich DONG für eine Lösung entschieden, die sowohl robust als auch sicher sei. Gleichzeitig biete sie ein intelligentes Design, was bedeute, dass neue Funktionalitäten auf die Zähler hochgeladen werden können und die Lösung somit auch zukünftige Anforderungen erfülle.

Mit fernausgelesenen Stromzählern und der Einführung einer Stundenabrechnung in Dänemark wird der Stromverbrauch der Stromkunden künftig einmal pro Stunde gemessen. Messung auf stündlicher Basis ist eine Voraussetzung für die Bildung eines flexibleren Strommarktes und bietet die Möglichkeit, die Produktion von erneuerbaren Energien besser auszunutzen.