Befristete Exportbeschränkung für Mitutoyo Co.

Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) hat gegen den japanischen Messgerätehersteller Mitutoyo Co. eine vorübergehende Exportbeschränkung verhängt.

Mit den befristeten Sanktionen ahndet das METI eine unklare beziehungsweise nicht vollständige Exportdokumentation bei der Ausfuhr von insgesamt fünf Koordinatenmessgeräten in den Jahren 2001 bis 2003.

Die Exportbegrenzung sei in zwei Zeitabschnitte eingeteilt, hieß es aus dem Unternehmen. Der erste umfasse eine Exportsperre für alle Produkte bis zum 2. Januar 2008. Dank der umfangreichen Lagerhaltung der deutschen Mitutoyo Messgeräte GmbH werde dies jedoch nahezu vollständig kompensiert, so dass Lieferverzögerungen nur in Ausnahmefällen zu erwarten seien.

Der zweite Zeitabschnitt der Exportbegrenzung gilt bis zum 2. Juli 2010 und bezieht sich auf die Lieferung von CNC-Koordinatenmessgeräten sowie deren Komponenten an die internationalen Vertriebsgesellschaften der Mitutoyo Co. Nach Angaben der Mitutoyo Messgeräte GmbH bleiben diese Produkte für deutsche Kunden aber weiterhin bestell- und lieferbar, da der japanischen Muttergesellschaft ein Direktexport an bestätigte Endkunden und mit Genehmigung durch das METI ausdrücklich erlaubt ist.