Nachruf Antennen-Papst Anton Kathrein ist tot

Anton Kathrein, Inhaber der Rosenheimer Kathrein-Werke, ist in der Nacht auf Dienstag überraschend verstorben.

Kommerzialrat Professor Dr. Dr. h. c. Anton Kathrein, Inhaber der Kathrein-Werke und Vizepräsident der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Vorstandsmitglied der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm und Vorsitzender der bayme vbm Region Südost-Bayern, ist völlig überraschend im Alter von 61 Jahren verstorben. vbw Präsident Prof. Randolf Rodenstock reagierte schockiert auf den plötzlichen Tod Kathreins.

"Anton Kathrein war mit Leib und Seele Unternehmer. Er stand wie kein zweiter für innovativen Gründergeist und verkörperte höchst erfolgreich das Modell des global agierenden Mittelständlers. Er war zudem ein Unternehmer, der in außergewöhnlich hohem Maße gesellschaftliche Verantwortung zeigte. Wir sind alle fassungslos, dass er nicht mehr unter uns ist."

"Unser Mitgefühl gilt in erster Linie der Familie und den engsten Angehörigen." betont Kathrein-Firmensprecher Rudolf Sonnleitner: "Sämtliche Firmenangelegenheiten sind entsprechend eines Notfallplanes geregelt."

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt würdigte das Lebenswerk des Verstorbenen. Er hob die Bedeutung der Kathrein-Werke für Bayern hervor. "Anton Kathrein hat die Kathrein-Werke KG in jahrzehntelanger leidenschaftlicher Arbeit zu dem gemacht, was das Unternehmen heute ist: Der größte Wachstums- und Beschäftigungsmotor der Region." Die Kathrein Werke KG ist einer der weltweit ältesten und größten Antennenhersteller.

Anton Kathrein hatte eine Vielzahl von Ehrenämtern inne. Neben seiner Funktion als Vizepräsident der vbw war er Mitglied im Vorstand und in der großen Tarifkommission des vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie. Außerdem war er Vorsitzender der Region Südost-Bayern der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm. Rodenstock: "Sein Einsatz für die bayerische Wirtschaft und für unser Land war beispiellos. Die Lücke, die er hinterlässt, ist nicht zu füllen."