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Ultraportabler 110-GHz-Spektrumanalysator

14. Februar 2017, 23:00 Uhr   |  Nicole Wörner


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Und wie wird der Mitbewerb reagieren?

Wie wird nun der Mitbewerb auf den neuen Ansatz von Anritsu reagieren? Eric Fauxpoint sieht’s gelassen: »Wenn einer mit einem komplett neuen Konzept daherkommt, beginnt natürlich gleich die Diskussion über Sinn und Unsinn. Letztendlich muss es einzig und allein für den Kunden hilfreich sein. Und das wollten wir einfach mal ausprobieren. Wir hoffen, damit den für uns adressierbaren Markt ausweiten zu können.« 

Wenn die Leistungsfähigkeit von Messgeräten in immer winzigere Gehäuse passt,…

...und auch PC, Laptop, Tablet und Co. immer leistungsfähiger werden – wird man über kurz oder lang überhaupt noch Benchtop-Geräte brauchen?

»Ich denke, es ist Platz für beides«, erklärt der Experte. »Viele Anwender im Labor werden die leistungsstarken Benchtops bevorzugen, mit all ihren Analysefunktionen, dem Bildschirm und den vielfältigen Anschlussmöglichkeiten – auch wenn sie für die ganz hohen Frequenzen noch einen externen Mischer brauchen. Dennoch werden auch die Ultraportables ihre Vorteile ausspielen können. Nicht nur, weil sie perfekt für den Vor-Ort-Einsatz sind, sondern auch, weil sie dem Anwender Equipment sparen, indem er unterschiedlichste Geräte an ein einziges Tablet anschließen kann. Wir wollen die Benchtop-Geräte also nicht ersetzen, sondern lediglich einen alternativen Ansatz anbieten. Letztendlich werden die Kunden entscheiden, ob sich das neue Konzept auf breiter Front durchsetzen wird.«
 

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