18 Prozent Umsatzplus für Rohde & Schwarz

Einen Umsatz von 1,3 Mrd. Euro erzielte Rohde & Schwarz im Geschäftsjahr 2005/2006. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung von knapp 18 Prozent.

Hierfür war vor allem die hohe Nachfrage in Nordamerika und Asien verantwortlich. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs von 6400 auf 6900; rund 5000 von ihnen sind in Deutschland tätig. Allein am Standort München hat das Unternehmen 150 Mitarbeiter eingestellt. Seine Investitionen in Forschung und Entwicklung hat Rohde & Schwarz gegenüber dem Vorjahreswert um 13 Prozent erhöht.

Durch die fortschreitende Digitalisierung und den Start des mobilen Fernsehens verbuchte vor allem die Rundfunktechnik zunehmende Umsätze. Die Messtechnik profitierte von neuen Drahtlos-Übertragungsstandards wie WiMAX und dem Mobilfunkstandard HSPA (High Speed Packet Access). »Es ist uns gelungen, uns in den Arbeitsgebieten Messtechnik, sichere Kommunikation, Rundfunk sowie Funküberwachung und -ortung weltweit noch besser zu positionieren«, erläutert Michael Vohrer, der Vorsitzende der Geschäftsführung.

Über 90 Prozent des weltweiten Marktes bedient Rohde & Schwarz mit eigenen Niederlassungen. Neben seiner Entwicklungszentrale in Deutschland betreibt das Unternehmen kleinere Entwicklungszentren in großen Märkten. In China beispielsweise beteiligt sich ein Rohde-&-Schwarz-Team an der Entwicklung des dortigen Mobilfunkstandards TD-SCDMA.