Etasyn - 25-jähriges Jubiläum »Unser Ziel ist es, der Best in Class-Partner zu sein«

Zukunftspläne der Etasyn

Für Etasyn hat sich Braith in den nächsten Jahren eine klare Expansionsstrategie zurechtgelegt. Sie sieht in fünf Jahren, bis 2020, eine Verdoppelung des Umsatzes auf dann 20 Millionen Euro vor. »Unser Ziel ist es „Best in Class“-Lieferant für unsere Kunden zu sein«, erläutert er seine Zielsetzung, »unser Fokus wird dabei weiterhin auf kundenspezifischen Stromversorgungen liegen, die wir für Nischenmärkte entwickeln«. Um als klar fokussierter Spezialist im sehr heterogenen Stromversorgungsmarkt noch erfolgreicher zu sein, muss Etasyn nach seiner Vorstellung noch schneller, flexibler und innovativer agieren.

Um das Unternehmen auf die nächste Umsatz- und Entwicklungsstufe zu führen, bedarf es in seinen Augen Veränderungen in der Unternehmensstruktur und in den Prozessen. So soll etwa der Vertrieb, der bislang nur aus Jürgen Hähle besteht, durch Key-Account-Manager personell ausgebaut werden. Neben der Automatisierung verschiedener Prozesse und dem Aufbau einer eigenen SMD-Fertigungs-Kompetenz setzt er auf zusätzliche Value-Add-Dienstleistungen.

Im ersten Schritt handelt es sich dabei etwa um das Angebot der Kabelkonfektionierung: »Immer mehr Kunden wollen eine quasi anschlussfertige Stromversorgungslösung für ihre Systeme, bei der sie nur noch die Anschlussklemmen festziehen müssen«, schildert Braith eine wachsende Erwartungshaltung bei den Kunden. Vorstellbar wäre aber auch, in geeigneten Fällen, das Angebot von EMS-Dienstleistungen. Auch Packaging-Lösungen wären mit den bereits vorhanden Maschinen und den entsprechenden Mitarbeitern sehr schnell umsetzbar.

Wichtig ist Braith für die Zukunft aber auch der Aufbau einer eigenen Technologieplattform. Auch seine Erfahrungen im Software-Bereich will er in die neue Aufgabe einfließen lassen: »Stromversorgungen sind heute immer häufiger keine Blackboxes mehr, die Wechselstrom aufnehmen und Gleichstrom abgeben, sondern Subsystemlösungen mit eigener Software.« Diesen Aspekt will Braith in Zukunft noch stärker ausbauen, wobei ihm Etasyns Stellung als Spezialist für kundenspezifische Stromversorgungslösungen und die damit häufig verbundene Single-Source-Stellung sehr entgegenkommen dürfte.

Daran dass die Stromversorgungslösungen aus Drebach vor allem nach dem Referenzwandler-Prinzip aufgebaut sind und sich das Produktspektrum primär an AC/DC-Lösungen ausrichtet (nur bei etwa 10% der Etasyn-Produkte handelt es sich um DC/DC-Wandler) dürfte sich jedoch so schnell nichts ändern. Das gilt auch für den Leistungsbereich der Geräte, der schwerpunktmäßig von 300 W bis 6 kW reicht. Zu den Besonderheiten der Etasyn-Produkte zählt auch die Tatsache, dass fast alle Geräte in IP54 oder noch höheren Schutzklassen ausgeführt sind.

Wenig ändern dürfte sich vorerst auch an der Umsatzverteilung. Traditionell wichtigster Absatzmarkt ist die Medizinelektronik. Etwa 62 Prozent des Umsatzes entfallen auf diesen Anwendungsbereich. Verantwortlich dafür ist eine Entwicklung, die bereits 1998 einsetzte, als sich das damals zu Artesyn Technologies gehörende Werk immer mehr zu einem Kompetenzzentrum für Netzteile in medizinischen Applikationen entwickelte.

Weitere 25 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Bereich Industrie-Applikationen, für den etwa Kunden wie Mettler Toledo stehen. Mit 12 Prozent bislang der kleinste Umsatzträger ist der sich inzwischen jedoch sehr dynamisch entwickelnde Bereich der Transporttechnik. Wichtigster Kunde dort ist ebm pabst.

Wenig ändern dürfte sich vorerst auch an der Umsatzverteilung. Traditionell wichtigster Absatzmarkt ist die Medizinelektronik. Etwa 62 Prozent des Umsatzes entfallen auf diesen Anwendungsbereich. Verantwortlich dafür ist eine Entwicklung, die bereits 1998 einsetzte, als sich das damals zu Artesyn Technologies gehörende Werk immer mehr zu einem Kompetenzzentrum für Netzteile in medizinischen Applikationen entwickelte. Unternehmen wie Roche Diagnostics, Trumpf Medizin, Siemens, Dräger oder auch Aesculap BBraun zählen heute zu den Referenzkunden.

Weitere 25 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Bereich Industrie-Applikationen, für den etwa Kunden wie Mettler Toledo stehen. Mit 12 Prozent bislang der kleinste Umsatzträger ist der sich inzwischen jedoch sehr dynamisch entwickelnde Bereich der Transporttechnik. Wichtigster Kunde dort ist ebm pabst.