HGPower Trends in der Stromversorgung für E-Mobility

Aktuell gibt es rund 16.700 Ladepunkte in Deutschland, täglich kommen neue hinzu. Bis 2030 soll sich Zahl der Ladestationen in Deutschland auf 1 Million erhöhen.

Neue technologische Lösungen sorgen für Veränderungen bei der Stromversorgung und Ladetechnik von elektronischen Fahrzeugen. Einige Trends werden zu einer nachhaltigen Veränderung der Branche beitragen.

Ein Schlüsselfaktor für eine breite Akzeptanz der Elektromobilität bei den Konsumenten und essenziell für eine erfolgreiche Wende im Autoverkehr ist die Performance sowie die Zuverlässigkeit der Energiesysteme eines Elektrofahrzeuges. Gelingt es den Herstellern, deren Effizienz, Stabilität und Lebensdauer nachweislich auf einem hohen Qualitätsniveau zu etablieren, wird das den Wandel hin zur Elektromobilität stark forcieren.

Kleiner, effizienter und robuster

Bereits heute zeichnen sich einige wichtige Trends ab: Technologisch bedingt werden EV-Ladegeräte und Akkus zunehmend kleiner und leichter, was sich in Verbindung mit effizienteren Antriebslösungen wiederum positiv auf den Energiebedarf der Fahrzeuge auswirkt. Getrieben von dem politischen und gesellschaftlichen Ziel eines raschen Umstiegs auf Elektrofahrzeuge wird in den kommenden Jahren die Energiedichte der Akkuzellen weiter steigen – auch angesichts der massiven Forcierung von Forschung und Entwicklung.

Geforscht wird dabei, teilweise seit mehreren Jahrzehnten, an einer Vielzahl konkurrierender Systeme alternativer Energiespeicherung – etwa der Brennstoffzelle, die bis heute selbst in einer Hybridvariante nicht massentauglich ist, aber auch an Feststoffzellen sowie Flusszellen, wie sie in der Industrie bereits als Energiezwischenspeicher zum Einsatz kommen.

Somit wird wohl auch mittelfristig die Lithium-Ionen-Technologie den größten Marktanteil behalten, auch wenn Lithium-Vorkommen nur in wenigen Gegenden der Erde wirtschaftlich sinnvoll abbaubar sind. Neuartige Formate von Li-Ion-Zellen, optimiert für die Elektromobilität, werden aufgrund steigender Energiedichte und effizienterer Ladekonzepte in den nächsten zehn Jahren ihren Beitrag dazu leisten, dass die Reichweite von Elektrofahrzeugen zwischen 30 und 50 Prozent zulegen wird – konservativ geschätzt.

Stromversorgungstechnik robuster und zuverlässiger

Nicht zu unterschätzende Komponente eines jeden Elektrofahrzeuges, sei es ein PKW, ein LEV, E-Scooter, ein Elektroboot oder Logistikfahrzeug, ist ein zuverlässiges und effizientes Ladesystem als elementarer Bestandteil des Energiekonzeptes. Ladegeräte sind für eine schonende und effiziente Ladung verantwortlich. Doch noch immer erreichen die E-Autos nicht dieselben hohen Reichweiten, wie wir sie von Verbrennungsmotoren auf Benzinbasis kennen. Wobei nicht immer nur die Reichweite im Fokus steht, sondern mehr und mehr die Möglichkeit, ein Fahrzeug schnell und zuverlässig zu laden. Doch gerade unregelmäßige Ladezyklen erfordern ein intelligentes Lademanagement.

Speziell Antriebs-Akkus im Bereich der Elektromobilität sind in der Regel aufwändig konzipierte Hochleistungsspeicher, welche nicht selten tief in die Fahrzeugperipherie integriert sind; das macht einen Tausch teuer und aufwändig. Verständlicherweise erwartet der Endanwender die bestmögliche Performance und Lebensdauer seiner Antriebsbatterie, auch wenn diese über die Zeit an Speicherfähigkeit und Leistung verlieren wird. Dieser prinzipbedingte Verschleiß lässt sich durch den Einsatz fortschrittlicher Ladetechnologien reduzieren. Unternehmen wie HGPower werden durch fortschrittliche Stromversorgungslösungen in Ladesäulen in den kommenden Jahren dazu beitragen, dass die Elektromobilität in Zukunft mindestens dieselbe Zuverlässigkeit bieten kann, wie die Nutzer es von konventionell angetriebenen Fahrzeugen kennen und erwarten.