Diodes Synchron-Gleichrichter-Controller: klein und effizient

Diodes hat den Synchron-Gleichrichter-Controller ZXGD3113 auf den Markt gebracht, der in Verbindung mit einem MOSFET verlustbehaftete Schottky-Gleichrichter in Stromversorgungen ersetzen kann, die auf einer Flyback- oder Resonanzwandler-Topologie basieren.

Der ZXGD3113 von Diodes steuert einen externen MOSFET, beispielsweise den 100 V 16 mΩ N-Kanal DMT10H015LPS, der als ideale Diode konfiguriert ist. Der Ersatz eines Schottky-Gleichrichters durch den ZXGD3113 + MOSFET vermag die Effizienz von AC-DC-Netzteilen für den Industrie-, Verbraucher- und Telekommunikationsmarkt erheblich zu steigern. Bei einem verbesserten Wirkungsgrad erübrigt sich im Vergleich zu einem verlustbehafteten Schottky-Gleichrichter dadurch die Notwendigkeit eines Kühlkörpers, so dass Platz eingespart werden kann.

Darüber hinaus reduziert das SOT26-Gehäuse mit seinem kleineren Formfaktor die Abmessungen der Lösung gegenüber dem Industriestandard-SO8; außerdem können die Entwickler von Stromversorgungen durch den Betrieb mit bis zu 250 kHz kleinere Transformatoren verwenden, was wiederum Platz und Stücklistenkosten einspart.

Dadurch, dass der ZXGD3113 einen MOSFET mit niedrigem RDS(on) ansteuert, erreicht er durch die Verwendung eines Proportional-Gate-Treibers eine höhere Effizienz, die es ihm ermöglicht, den synchronen MOSFET schnell abzuschalten, wenn er im Dauerleitungsmodus (CCM, Continuous Conduction Mode) betrieben wird, obwohl er auch im diskontinuierlichen Conduction Mode (DCM) und im kritischen Conduction Mode (CrCM) arbeiten kann.

Weitere Merkmale sind eine niedrige Schwellenspannung von weniger als 10 mV, welche die Ansteuerung von MOSFETS mit niedrigem RDS(ON) ermöglicht, sowie Spitzen-Source-/Sink-Ströme von 1,5/3 A, um eine effiziente Ansteuerung des Synchron-MOSFETs zu unterstützen. Infolge eines weiten Betriebsspannungsbereichs von 3,5 V bis 40 V kann der Baustein direkt über einen Netzteilausgang von nur 3,5 V betrieben werden. Dabei bleibt genügend Freiraum zur Bewältigung von Überspannungsspitzen oder zum Betrieb an höheren VCC-Schienen mit zum Beispiel 24 V.