Ansmann und GreenPack kooperieren Pfiffiges Akku-Pack-Konzept aus Berlin

Vielfältig einsetzbare, kofferförmige Akku-Packs der Berliner GreenPack-Initiative.
Vielfältig einsetzbare, kofferförmige Akku-Packs der Berliner GreenPack-Initiative.

Beliebig skalierbare Speicher- und Akku-Systeme, das ist das Konzept der GreenPacks. Ansmann wurde jetzt als Produktions- und Vertriebspartner der Berliner-GreenPack-Initiative ausgewählt.

Aus einer Berliner Mittelstandsinitiative hervorgegangen, hat die GreenPack mobile energy solutions ein beliebig skalierbares Speicher- und Akkusystem entwickelt. Es besteht aus kommunikationsfähigen, 8,8 kg wiegenden kofferförmigen Akkupacks. Diese bieten bis zu 1.400 Wh Kapazität und lassen sich problemlos austauschen. Wie Ansmann auf der Logimat, in Stuttgart bekannt gab, ist der Batterie-Spezialist aus Assamstadt ab sofort offizieller GreenPack-Produktions- und Vertriebspartner.

»Überall dort, wo Design und angepasste Form keine Rolle spielen, ist dieses Open-Source-System eine clevere und kostengünstige Lösung, um mobile Energie überall verfügbar zu machen«, erläutert Thilo Hack, Leiter Industrielösungen bei Ansmann, »wir hoffen, dass es viele Gerätehersteller geben wird, die entsprechende Anwendungen auf den Markt bringen werden«. Als Produktions- und Vertriebspartner von GreenPack ist Ansmann bei der passenden Konfiguration gerne behilflich.

In der aktuell ersten Projektphase in Berlin, kann der Endanwender die Wechsel-Akku-Packs sowohl selbst, beispielsweise in einer speziellen Ladebank im Hausflur aufladen, er kann sie aber auch an Pfandautomaten vor großen Supermärkten, ähnlich einer Gasflasche, einfach gegen volle Packs austauschen. Eine eigene Ladestation in der Garage oder Hof, die im städtischen Umfeld oft fehlt, ist damit nicht mehr notwendig. Das patentierte, intelligente 48-V-Akku-System erkennt automatisch via CAN-Bus-Schnittstelle, ob es einen leistungshungrigen Gabelstapler, oder einen kleinen Hausrasenmäher betreibt, und passt sich entsprechen dem Bedarf an.