Wegen Batterien für Autos Nickel-Preis steigt und steigt

Nickelproduktion bei Nornickel
Nickelproduktion bei Nornickel

Batterien für E-Autos lassen den Preis für Nickel klettern – in den ersten fünf Monaten des Jahres waren es 20 Prozent. Eine Tonne kostete Ende April 14.300 Dollar, über 50 Prozent mehr als 2017.

Der weltweite Verkauf von E-Autos steigt von 1,2 Millionen im vergangenen  Jahr auf voraussichtlich 1.6 Millionen 2018. Im nächsten Jahr sollen es bereits 2 Millionen sein. Deshalb finden mehr und größere Batterien im Auto Einsatz. Allein China hat den Import von Nickel zwischen dem ersten Quartal 2017 und dem ersten Quartal 2018 verdoppelt. Kein Wunder, denn dort werden die Kapazitäten für die Produktion von Batterien stark ausgebaut.

Das freut die Hersteller von Nickel, denn dieses Metall wird für die Batterien benötigt. Der weltgrößte Hersteller ist Nornickel aus Russland. Das Unternehmen kann es sich leisten, eine Dividende von 2,16 Mrd. Dollar für 2017 auszuschütten. 2016 waren es bereits 1,23 Mrd. Dollar gewesen.

Auf der der Top-100-Liste der innovativsten Unternehmen von Forbes war Nicke- und Palladium-Hersteller Nornickel in diesem Jahr als einziges russisches Unternehmen zu finden. Bis 2020 will Nornickel die meisten Prozesse digitalisiert und automatisiert haben. Derzeit seien es nach eigenen Angaben 50 Prozent.