HGPower und MEC Energietechnik Konzentration der Vertriebsaktivitäten

Heiko Kirbach nutzte mit seinen Kollegen Heiko Schweizer und Stephan Holzwarth vor knapp einem Jahr das Angebot von Jack Xu, ein technisches Projekt- und Vertriebsbüro von HGPower in Deutschland zu eröffnen. Bis 2021 sieht der Business-Plan einen Umsatz von 3,5 bis 4 Millionen Euro in Europa vor.

Ab sofort vertreibt HGPower die Ladegerät von MEC Energietechnik und erweitert damit sein Angebotsspektrum. Anfang Mai wird HGPower zudem erstmals an der PCIM in Nürnberg teilnehmen. Bis 2021 strebt HGPower in Europa ein Umsatzvolumen von 3,5 bis 4 Millionen Euro an.

HGPower und die MEC Energietechnik konzentrieren ab sofort ihre Vertriebsaktivitäten. Konkret wird das im baden-württembergischen Boxberg beheimatete Unternehmen HGPower den Vertrieb der MEC-Produkte übernehmen und auch als Ansprechpartner im After-Sales agieren. MEC Energietechnik, ansässig in Villach, ist seit 30 Jahren erfolgreich mit einem Entwicklungs- und Produktionsstandort in China präsent. Das Leistungsspektrum der Ladegeräte von MEC reicht bis 1 kW. Durch die Zusammenarbeit mit HGPower will MEC Energietechnik sich neue Freiräume für eigene Produktinnovationen und Prozessoptimierungen schaffen.

»Unser Liefersortiment wird durch die Produkte der MEC Energietechnik hervorragend ergänzt«, begründet Stephan Holzwarth, Mitgründer und Geschäftsführer der HGPower, die Entscheidung, seit Mitte März diesen Jahres vertriebstechnisch mit dem österreichischen Stromversorgungsspezialisten MEC Energietechnik aus Villach zusammenzuarbeiten. »Neben ihrer hohen Effizienz und der einfachen sowie individuellen Parametrierbarkeit zeichnen sich die MEC-Produkte durch eine große Auswahl an unterschiedlichen IP-Schutzklassen aus« erläutert er. »Das breite Produktportfolio gewährleistet eine Vielzahl an verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten.«

Aus den Einlassungen von Heiko Schweizer, ebenfalls Gründungsmitglied und Geschäftsführer der HGPower, wird deutlich, dass sich die handelnden Personen schon länger kennen: »Wir kooperieren mit der MEC Energietechnik, speziell dem Inhaber Wilfried Steger, seit rund 25 Jahren. Über diese lange Zeit haben wir tiefe Einblicke in die Fähigkeiten und die Arbeitsweise bei MEC erlangt.« Zudem sei über die Jahre ein vertrauensvolles Verhältnis gewachsen, das unter anderem die Grundlage für die jetzt eingegangene Partnerschaft bildet.

Auch Wilfried Steger, Inhaber und Geschäftsführer der MEC Energietechnik, sieht in der langjährigen Zusammenarbeit mit den HG-Power-Geschäftsführern Heiko Kirbach, Heiko Schweizer und Stephan Holzwart einen wichtigen Schritt in die zukünftige Entwicklung seines Unternehmen: »Mit der HGPower haben wir einen starken und verlässlichen Partner, der bestens im Markt vernetzt ist. Aufgrund der Erfahrung und der ähnlichen Zielmärkte beider Unternehmen sehen wir hier die optimale Basis für eine erfolgreiche Kooperation sowie Synergien für beide Unternehmen.«

»Durch die Zusammenarbeit mit MEC runden wir unser Produktsortiment im Bereich der Ladetechnik ab«, erläutert Heiko Kirbach. »Wir sind nunmehr in der Lage, Ladelösungen für unterschiedliche Anwendungen, etwa im Bereich der Elektromobilität, der Logistik, für Baumaschinen, für Elektroboote und andere Anwendungen, anzubieten. Und das als On-Board-Lader ebenso wie als stationäre Installation oder mobile Lösung.«

Wie Kirbach bestätigt, wird HGPower in diesem Jahr zum ersten Mal an der PCIM teilnehmen. »Auf der PCIM treffen sich Hersteller und Anwender professioneller Leistungselektronik. Dies entspricht genau unserer Zielgruppe für anspruchsvolle, hochwertige und zuverlässige Stromversorgungs- und Ladegerätelösungen«, so Kirbach. In Nürnberg wird das chinesische Unternehmen, das seit April 2018 mit einer Projekt- und Vertriebsniederlassung in Deutschland aktiv ist, unter anderem sein umfangreiches Sortiment an Industrienetzteilen in Leistungsklassen bis 1500 W präsentieren.

Daneben wird HGPower auf der Messe aber auch Ladelösungen für die Elektromobilität mit Ausgangsleistungen bis 20 kW, als On-Board oder zur stationären Installation vorstellen. Dabei setzt das Unternehmen auf leistungsstarke und flexibe DSP-Netzteiltechnologie, um aktuellen sowie zukünftigen Anforderungen an Abmessungen, Gewicht, Effizienz und Wirtschaftlichkeit gerecht werden zu können.