Energy Absolute plant Batteriefabrik Größer als Teslas Gigafactory

Die Gigafactory von Tesla in Nevada, an der Panasonic beteiligt und für die Produktion der Li-Ionen-Zellen zuständig ist, die in etwa die Hälfte der Fläche einnimmt. 2020 sollen Zellen mit einer Kapazität von 35 GWh und Packs mit 50 GWh gefertigt werden.
Die Gigafactory von Tesla und panasonic in Nevada. 2020 sollen Zellen mit einer Kapazität von 35 GWh und Packs mit 50 GWh gefertigt werden. Wenn Energy Absolut den eigenen Plan umsetzt, wird eine 50-GWh-Gigafactory für Batterien entstehen, die stationär im Smart-Grid-Umfeld und in E-Autos Einsatz finden sollen.

Die thailändische Energy Absolute will 3 Mrd. Dollar in eine Batteriefabrik, eine »Gigafactory« stecken, deren Kapazität bei 50 GWh liegen soll.

Die Firma befinde sich in Verhandlungen mit fünf thailändischen Energiefirmen, mit deren Beteiligung er ein Joint-Venture zu errichten plane, wie CEO Amorn Sapthaweekul gegenüber Bloomberg erklärte. Am Joint Venture werde Energy Absolute die Mehrheit von 51 Prozent der Anteile halten. Im vergangenem Jahr hatte das Unternehmen auch mit der in Shenzhen ansässigen Growatt New Energy verhandelt, die Inverter für PV-Anlagen herstellt.

In einer ersten Phase will er ein Werk mit einer Fertigungskapazität von 1 GWh errichten, das in genau einem Jahr mit der Produktion beginnen soll. Wo es genau gebaut werden soll, ist noch nicht entschieden. Die dazu erforderlichen 120 Mio. Dollar will Energy Absolute selber aufbringen. Zunächst sollen in dem Werk große stationäre Batterien gefertigt werden, wie sie in der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen und im Smart-Grid-Umfeld benötigt werden.

In einer zweiten Phase werde die Kapazität auf 50 GWh erhöht und die Produktion auch auf kleinere Autobatterien ausgedehnt. Damit wäre diese Gigafactory deutlich größer als die Gigafactory, die Panasonic für Tesla in Nevada errichtet hat.

Energy Absolute war 2006 unter dem Namen Suntech Palm Oil als ein Hersteller von Biodiesel gegründet worden, wechselte 2088 den Namen und ging 2013 an die Börse. Das Unternehmen expandierte in weitere erneuerbare Energien wie Solar und Wind. 2017 hatte es sich an dem  taiwanesischen Batteriehersteller Amita Technologies beteiligt, um Zugang zur Lithium-Ionen-Technik zu bekommen.