Linear Technology Energieeffizienter 150-V-Synchron- DC/DC-Controller

Invertierender 150V-Synchron-DC/DC-Controller mit geringem Ruhestrom
Invertierender 150V-Synchron-DC/DC-Controller mit geringem Ruhestrom

Nur eine einzige Induktivität benötigt Linear Technologys LTC3896, ein invertierender 150-V-Synchron-DC/DC-Controller mit nur 40 µA Ruhestrom im Sleep-Modus bei geregelter Ausgangsspannung.

Der Controller von Linear Technology wandelt eine Eingangsspannung von 4 bis 150 V in eine geregelte Ausgangsspannung im Bereich von –60 bis –0,8 V um und liefert Ausgangsströme von bis zu 15 A bei einem Wirkungsgrad von bis zu 96 Prozent.

Der DC/DC-Controller LTC3896 arbeitet mit einer festen, wählbaren Schaltfrequenz zwischen 50 und 900 kHz, die sich mit einem externen Taktsignal zwischen 75 und 850 kHz synchronisieren lässt. Bei den Betriebsarten besteht die Wahl zwischen den drei Varianten erzwungen-kontinuierlich, Pulse-Skipping oder Burst-Modus für minimale Ausgangsspannungswelligkeit bei geringer Last. Erhältlich ist der Controller im 38-poligen TSSOP-Gehäuse in Versionen für die Temperaturbereiche von –40 bis +125 °C und –40 bis +150 °C.

Die Steuereingänge des LTC3896 sind massebezogen. Dadurch erübrigen sich externe Pegelumsetzer. Im Sleep-Modus zieht der Controller bei geregelter Ausgangsspannung nur 40 µA Ruhestrom. Der LTC3896 enthält 1-Ohm-n-Kanal-MOSFET-Gate-Treiber, deren Ausgangsspannung zwischen 5 V und 10 V einstellbar ist. Dadurch lässt sich sowohl bei Verwendung von MOSFETs, die für Ansteuerung mit Logikpegel ausgelegt sind, als auch bei Verwendung von MOSFETs mit Standard-Gate-Spannungen der Wirkungsgrad maximieren. Der LTC3896 hat einen NDRV-Anschluss zur Ansteuerung eines externen n-Kanal-MOSFETs, der als LDO-Linearregler fungiert und die IC-Betriebsspannung liefert. So kann in Anwendungen mit hoher Eingangsspannung eine hohe chip-interne Verlustleistung vermieden werden. Der EXTVCC-Anschluss ermöglicht es, den LTC3896 durch seine Ausgangsspannung oder eine externe Spannungsquelle zu versorgen, um die Verlustleistung zu minimieren und den Wirkungsgrad zu steigern. (