Tanaka erweitert Fertigung Boom für Brennstoffzellen erwartet

Das neue Gebäude für die Produktion von Katalysatoren für Brennstoffzellen befindet sich neben dem bestehenden Entwicklungszentrum im Shonan-Werk von Tanaka in der Präfektur Kanagawa.
Das neue Gebäude für die Produktion von Katalysatoren für Brennstoffzellen befindet sich neben dem bestehenden Entwicklungszentrum im Shonan-Werk von Tanaka in der Präfektur Kanagawa.

Um das Siebenfache hat Tanaka die Kapazität für die Fertigung von Katalysatoren Brennstoffzellen gesteigert.

30 Mio. Euro hat Tanaka Precious Metals investiert, um ihr Entwicklungs- und Produktionszentrum für Brennstoffzellen-Katalysatoren deutlich auszubauen. Ab 2019 werden dort Materialien für Wasserstoff-Brennstoffzellen entwickelt und hergestellt. Mit dem neuen Zentrum steigert Tanaka seine Produktionskapazität auf das Siebenfache.  

Grundsätzlich können Brennstoffzellen Autos, Busse, Züge, Industriemaschinen und Blockheizkraftwerke antreiben und als Energiespeicher für erneuerbare Energien dienen. Insbesondere wegen der die europaweiten Abkehr von Dieselfahrzeugen geht Tanaka davon aus, dass wasserstoffbetriebene Fahrzeuge wieder mehr Aufmerksamkeit gewinnen. In China sei es schon so weit: Dort hat die Regierung angekündigt, die Entwicklung von Wasserstoffenergie und die Einführung von Brennstoffzellenfahrzeugen als strategische Industrien zu unterstützen.

In Brennstoffzellen sind Elektroden erforderlich, die mit Katalysatoren aus Edelmetallen beschichtet sind. Tanaka sieht sich als weltweit führenden Hersteller für solche Katalysatoren.

Mit dem erweiterten Entwicklungs- und Produktionszentrum rüstet sich Tanaka für die weltweit steigende Nachfrage nach Brennstoffzellen-Elektrodenkatalysatoren. Das Unternehmen entwickelt und produziert dort hochaktive Platinkatalysatoren für Kathoden und Platinlegierungs-Katalysatoren für Anoden für kompakte und leistungsfähige Polymermembran-Brennstoffzellen. Das Unternehmen nutzt dabei sein über viele Jahre angesammeltes Knowhow zu Edelmetall-Katalysatoren und elektrochemischen Technologien.