Acrich2 heller und flimmerfrei Seoul Semiconductor: Mehr LED-Licht aus der Steckdose

Die neue Acrich2 in der 8-W-Ausführung. In der Mitte sieht man den Steuerungs-IC.
Die neue Acrich2 in der 8-W-Ausführung. In der Mitte sieht man den Steuerungs-IC.

Seoul Semiconductor erreicht mit der neuen Generation seiner Wechselstrom-LED »Acrich« eine deutliche Leistungssteigerung. Der nunmehr flimmerfreie Lichtstrom erreicht bei der neuen 12-W-Acrich2 einen Wert von mindestens 900 lm (typ. 970 lm).

Das Licht hat eine korrelierte Farbtemperatur von typ. 3000 K. Die verbesserte Farbtreue drückt sich in einem Farbwiedergabindex von typisch 82 (mindestens 80) aus. Neben der 12-W-Version stehen auch eine 8-W-Version mit 21 LEDs und typisch 640 lm Lichtstrom sowie eine 4-W-Version mit 4 LEDs und typisch 320 lm Lichtstrom bereit. Eine 16-W-Ausführung wird bald folgen.

Kritiker der Acrich führten in der Vergangenheit an, dass die LED im Betrieb störendes 100-Hz-Flimmern erzeugt. Manuel Zarauza, Managing Director Seoul Semiconductor, zeigt sich deshalb zufrieden: »Wir sind stolz, die bisherigen Schwächen der Acrich, wie zum Beispiel das Flimmern, mit der Weiterentwicklung zur Acrich2 gelöst zu haben«. Das »Geheimnis« des nunmehr gleichmäßigen Leuchtens liegt in einem Steuerungs-IC (siehe Bild), der sicherstellt, dass der Lichtstrom nicht schlagartig und gleichzeitig aus allen Einzel-LEDs austritt. Der Chip schaltet die Einzel-LEDs (je nach Modell 4, 21 oder 30) in mehreren Phasen pro Halbwelle sequenziell ein und aus. Das eliminiert das Flimmern, und deshalb kommt die Acrich2 auch mit TRIAC-Dimmern zurecht. Der IC stellt zudem sicher, dass 90 Prozent der zugeführten elektrischen Energie die LEDs als Betriebsstrom durchfließt und der Leistungsfaktor mindestens 0,95 Prozent beträgt.