Strategie 2022 erfolgreich umgesetzt Rekordjahr für Jenoptik

Jenoptik-Technologiezentrum Jena
Jenoptik-Technologiezentrum Jena

Für Jenoptik war 2018 ein Jahr mit neuen Bestmarken. Und auch die Aussichten für 2019 sind durchaus positiv. Damit scheint die "Strategie 2022" des Konzerns aufzugehen.

Der Konzernumsatz stieg um 11,6 % von 747,9 auf 834,6 Mio. Euro, der Auftragseingang lag bei 873,7 Mio. Euro, ein Zuwachs von 8,8 %. Der Auftragsbestand legte um 15 % auf 521,5 Mio. Euro zu und stellt damit eine stabile Basis für 2019 dar. 

Getragen wurde die positive Geschäftsentwicklung unter anderem von einer hohen Nachfrage aus der Halbleiterausrüstungsindustrie und der Auslieferung der Mautkontrollsäulen im Bereich Verkehrssicherheit. Der Konzern konnte zudem die Akquisitionen der kanadischen Prodomax im Juli sowie der OTTO-Gruppe in Jena im August 2018 abschließen. Beide Unternehmen wurden in die Division Light & Production integriert. Die Akquisitionen leisteten bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 37 Mio. Euro einen deutlichen Umsatzbeitrag.

Regional betrachtet kamen die Wachstumsimpulse gleichermaßen aus dem In- und Ausland. Umsatzstärkste Region außerhalb Deutschlands blieb Europa gefolgt von Amerika.

»2018 war ein äußerst erfolgreiches Jahr für Jenoptik«, so Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG. »Wir haben begonnen, unsere neue Strategie umzusetzen und haben darüber hinaus unsere Finanzziele für Umsatz, Gewinn, Auftragseingang und Free Cashflow deutlich übertroffen. Im vergangenen Jahr hatten wir Rückenwind aus unseren wichtigsten Märkten und konnten mit Prodomax und der OTTO-Gruppe auch zwei interessante Unternehmen erfolgreich übernehmen. Die Produktpaletten sowie die Markt- und Kundenzugänge sind eine ideale Ergänzung für Jenoptik.«

Mitarbeiterzahl vor allem im Ausland weiter gestiegen

Zum Jahresende beschäftigte der Jenoptik-Konzern 4043 Mitarbeiter – ein Zuwachs um 9,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Als Folge der Internationalisierungsstrategie erhöhte sich die Anzahl der im Ausland beschäftigten Personen um 22,3 % auf 981 Mitarbeiter. Damit arbeiten insgesamt 24,3 % der gesamten Belegschaft im Ausland (2017: 21,8 %).

Wachstum soll 2019 fortgesetzt werden

»Das abgelaufene Geschäftsjahr war erneut das Beste in der Geschichte des Unternehmens«, erklärt der Jenoptik-Chef. »Im Rahmen der schrittweisen Umsetzung unserer Strategie 2022 haben wir mit dem Start unserer neuen Divisionsstruktur Anfang Januar 2019, mit der Einführung der neuen eigenständigen Marke VINCORION für unser mechatronisches Geschäft im September 2018 sowie mit der Reorganisation unserer Aktivitäten in Asien wichtige Meilensteine erreicht. Wir sind überzeugt, dass wir mit der strategischen Neuausrichtung mit einer stärkeren Fokussierung auf die photonischen Märkte sowie den gestarteten Initiativen für mehr Innovation im Konzern auf dem richtigen Weg sind.« 

Für 2019 ist der Vorstand auf Basis des sehr guten Auftragsbestands positiv gestimmt. Im laufenden Geschäftsjahr geht er von weiterem Wachstum und Ergebnisverbesserungen aus und rechnet mit einer Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich, ohne größere Portfolioänderungen.