OLED-Displays: Rekord: 31 Prozent mehr Umsatz

Der Verkauf von OLED-Displays schnellte im dritten Quartal in die Höhe und erreichte eine neue Rekordmarke: 242 Millionen Dollar setzten die Hersteller im Zeitraum von Juli bis September um und damit 31 Prozent mehr als im zweiten Quartal.

Verkauft wurden dabei 21,7 Mio. Stück, 19 Prozent mehr als in Q2. Neben dem wirtschaftlichen Aufwärtstrend begründet DisplaySearch diese Entwicklung vor allem mit dem rasant steigenden Konsum von Mobiltelefonen und Smart Phones.

Während die Aktiv-Matrix-OLEDs sowohl nach Umsatz und Stückzahlen kräftig zulegten, stagnierten die Passiv-Matrix-OLEDs auf dem Niveau von 2008, da sie kaum vom Handy-Boom profitieren. In den High-End-Geräten kommen inzwischen überwiegend AMOLEDs zum Einsatz. Den Rückgang von PMOLEDs im Mobiltelefongeschäft konnte allerdings die steigende Adaption von PMOLEDs im Automotive-Segment kompensieren: Mercedes Benz und Lexus setzen PMOLEDs als Displays ein.

Marktführer bei Aktiv Matrix OLEDs ist nach Angaben von DisplaySearch mit 73 Prozent Marktanteil Samsung Mobile Displays (SMD). Weit dahinter rangiert RiTdisplay mit 12 Prozent.

Trotz dieser positiven Bilanz blieb auch der OLED-Display-Markt in den letzten Monaten von einer Marktkonsolidierung nicht verschont: Eastman Kodak hat sein OLED-Geschäft an LG Electronics verkauft und InnoLux hat Chi Mei Optoelectronics (CMO) und die erst 2006 gegründete TPO übernommen, ein Joint Venture von Toppoly Optoelectronics und Philips Mobile Display Systems.