3D-Displays Neue Technologie erobert den Massenmarkt

Für die 3D-Displays sagen die Analysten von DisplaySearch eine glänzende Dekade voraus: Der Markt für 3D-Displays soll von 700.000 Stück im Jahr 2008 auf 196 Millionen im Jahr 2018 steigen.

Die Umsätze sollen dabei von 902 Mio Dollar im Jahr 2008 auf 22 Mrd. Dollar im Jahr 2018 wachsen. Das entspricht einer Steigerungsrate von jährlich durchschnittlich 38 Prozent. Bevorzugte Technik für die 3D-Displays ist das Liquid Crystal Display (LCD).

Angetrieben wird der Markt durch den durchschlagenden Erfolg des 3D-Kinos: Allein in diesem Jahr sollen weltweit 7.000 3D-fähige Kinoleinwände installiert werden. Parallel dazu hält die 3D-Technologie auch Einzug in die Privathaushalte: Die Hersteller von Konsumelektronik wie TV-Geräte, Monitore, Digital Kameras und Camcorder treiben die 3D-Display-Technologie aggressiv voran. Größtes Marktsegment sollen die 3D-fähigen Fernsehgeräte werden, die sich nach Angaben von DisplaySearch von 200.000 verkauften Einheiten im vergangenen Jahr auf 64 Millionen Stück im Jahr 2018 steigern werden.

Daneben sei auch eine Standardisierung der 3D-Technologie im Gespräch, erklärt Jennifer Colegrove, Director Display Technologies bei DisplaySearch. Das könne der Technologie einen weiteren Schub verleihen. Neben dem breit gefächerten Spektrum für 3D-Displays in der Unterhaltungselektronik wird die Technologie laut DisplaySearch aber zunehmend auch für professionelle Anwendungen wie »Digital Signage« interessant. Dazu gehören zum Beispiel Anzeigen an öffentlichen Plätzen. Allerdings wird bis auf weiteres für die meisten 3D-Anwendungen eine spezielle 3D-Brille erforderlich sein, um den 3D-Effekt überhaupt nutzen zu können.