Premiere für neue Optoelektronik-Messe »micro photonics« schließt erfolgreich

Premiere geglückt: Aussteller und Besucher zeigten sich sehr zufrieden mit der ersten »micro photonics« in Berlin.
Gelungene Premiere für die künftig im Jahresturnus stattfindenden »micro photonics« in Berlin.

Erfolgreiches Debut für die erstmals ausgetragene »micro photonics«: Mehr als 1000 Teilnehmer aus 15 Ländern von fünf Kontinenten kamen zur Premiere der neuen Kongressmesse nach Berlin. Die rund 80 Aussteller aus den Bereichen Mikrooptik, Mikrosystemtechnik und Optoelektronik zeigten sich zufrieden.

»Das Konzept der neuen Kongressmesse ist von Ausstellern wie Kongressteilnehmern gut angenommen worden«, zieht Gerald Lamusse, Director Products & New Business der Messe Berlin GmbH, ein erstes Resümee. »Bei der Premiere standen Biophotonik sowie Mikro- und Nanophotonik im Fokus. Jetzt sprechen wir mit relevanten Branchenvertretern darüber, welche Anwendungsfelder mittelfristig das größte Potential haben. Die Ergebnisse dieses Austauschs werden wir bei der Weiterentwicklung des Veranstaltungskonzepts berücksichtigen.«

Zufriedene Aussteller

In einer Umfrage zeigten sich mehr als acht von zehn Ausstellern zufrieden mit ihrer Beteiligung an der ersten micro photonics. Rund 78 Prozent rechnen mit einem guten Nachmessegeschäft und über drei Viertel aller Befragten gaben an, sich auch an der nächsten Ausgabe der Kongressmesse beteiligen zu wollen.

Die Veranstaltungen des internationalen Kongresses waren in zwei Tracks gegliedert »Biophotonics« und »Micro & Nanophotonics«. Zum Biophotonics-Track sagte Chair Prof. Dr. Jürgen Popp vom Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V (IPHT): »Die technologischen Lösungen der Biophotonik – und damit die Themen des Biophotonics-Tracks der micro photonics – sind von höchster Bedeutung für unsere Gesellschaft und für die Industrie. Notwendige Voraussetzung für erfolgreiche Forschung und Transfer hin zu Produkten ist eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen: Wissenschaftler und Technologieentwickler müssen sich an den Bedürfnissen der Anwender – zum Beispiel den Medizinern – orientieren und eng mit den Verwertern aus der Industrie kooperieren. Die micro photonics kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, diese Zusammenarbeit zu verstärken.«

Dr. Hennig Schroder, Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM), Chair des Kongresstracks »Micro & Nanophotonics« betonte: »Die Photonik ist eine Querschnittstechnologie und deshalb für viele Bereiche von Bedeutung. Im Track zu Mikro- und Nanophotonik ging es unter anderem um neue Herstellungs-technologien mittels Lasertechnik, neue Komponenten und mikrooptische Verbindungstechniken für die Datenkommunikation auf Basis von Siliziumphotonik und integriert-optische Mikrosysteme für die Sensorik. Das Spektrum reichte von Anwendungen für die Biomedizin bis zum Thema Industrie 4.0. Sowohl die Qualität der Vorträge als auch die der sich anschließenden Diskussionen war sehr hoch.«