LED/Lighting Lichtkonzern Signify senkt Prognose

Der niederländische Lichtkonzern Signify hat angesichts einer anhaltenden Schwäche im klassischen Beleuchtungsgeschäft die Jahresprognose reduziert.

Das Umsatzwachstum der drei Geschäftsfelder LED, Beleuchtung für Geschäftskunden und Beleuchtung für Privathaushalte soll sich jetzt nur noch auf Vorjahresniveau bewegen, wie das Unternehmen mitteilte. Bislang hatte Signify erwartet, dass die drei Wachstumsfelder zusammen um 2 bis 5 Prozent auf vergleichbarer Basis zulegen.

Der Umsatz des Osram-Konkurrenten ging im dritten Quartal im Jahresvergleich um 3,3 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro zurück. Auf vergleichbarer Basis betrug das Minus sogar 5 Prozent. Der Nettogewinn sank um ein Fünftel auf 74 Millionen Euro.

Während Signify im LED-Geschäft und im Geschäft mit Beleuchtung für Geschäftskunden leicht zulegen konnte, stand im Geschäft für Privathaushalte ein Umsatzrückgang zu Buche. Im klassischen Beleuchtungsgeschäft fiel das Minus mit rund einem Viertel besonders stark aus.

Früher war Signify Teil des Philips-Konzerns und ist seit Mai 2016 ein eigenständiges börsennotiertes Unternehmen.