Scanlab: Mikrobearbeitungssystem Grüner Laser erlaubt feinere Strukturen

Das Mikrobearbeitungssystem precSys 515 ist ausgelegt für eine Laserstrahlung von 515 nm.

Die 5-Achs-Mikrobearbeitungssysteme der Serie precSys von Scanlab ermöglichen die industrielle Ultrakurzpulslaser-(UKP)-Mikrobearbeitung flexibel einstellbarer Geometrien mit hohem Aspektverhältnis.

Das auf einem grünen Laser mit einer Wellenlänge von 515 nm basierende System erlaubt die Erzeugung noch feinerer lateraler Strukturen und ist damit besonders interessant für die Fertigung von Probe-Cards, die als Hilfsmittel zum Testen integrierter Schaltkreise dienen. Im Vergleich zu Infrarotlasern mit 1030 nm wird somit genau die halbe Wellenlänge eingesetzt, was zu einer deutlich geringeren Laserspot-Größe führt, mit der die Materialien lateral noch genauer bearbeitet werden können. Bei gleichem Öffnungswinkel des Laserstrahls lassen sich größere Aspektverhältnisse erzielen.

Alle precSys-Scan-Lösungen sind galvobasierte 5-Achs-Subsysteme für die Integration in Lasermaschinenkonzepte. Dank der vielfältigen Positioniermöglichkeiten des Laserstrahls in x-, y-, z-, α- und β-Richtung sind die Scan-Köpfe hochflexibel einsetzbar. Für die Bearbeitung können sowohl kreis-, ellipsen- oder linienförmige Bahnen in 2D oder 3D definiert werden. In der gesamten Produktfamilie wird ab sofort ein neues Regelungskonzept eingesetzt, das noch höhere Rotationsfrequenzen und Bearbeitungsgeschwindigkeiten bei Bohrvorgängen erlaubt. Die aktuelle Version der DrillControl-Software unterstützt beide Varianten des precSys, sodass auch bestehende Bearbeitungsjobs weiter genutzt werden können. Erste Systeme des precSys 515 sind ab dem 4. Quartal 2019 bestellbar.