CTX Thermal Solutions Effiziente LED-Kühlkörper

Welcher LED-Kühlkörper eignet sich für welche Anwendung? Antworten darauf gibt's von CTX Thermal Solutions.

Je nach Beleuchtungsszenario und erforderlicher Losgröße kommen zur Fertigung dieser Kühllösungen unterschiedliche Herstellungsverfahren zum Einsatz. Für kleine Stückzahlen bietet sich aufgrund vergleichsweise niedriger Werkzeugkosten das Aluminium-Strangpressverfahren an. Beispielsweise werden Kühlkörper für längliche LED-Leuchten auf diese Weise gefertigt und bilden gleichzeitig einen Teil des Lampengehäuses. Derartige Leuchten sind Nachfolger der Neonröhren, etwa in Hallen, Tunneln und Warenhäusern. Zur Herstellung wird das Metall durch eine Matrize gepresst, die exakt definierte Formen der Lamellen vorgibt. Gefertigt werden 20 Meter lange Strangpressprofile, die auf Länge zugeschnitten und eloxiert, lackiert oder pulverbeschichtet werden.

Für Großserien von mehreren tausend Stück lohnt es sich, ein Druckgusswerkzeug anzufertigen, das zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten bietet und den Kühlkörper ebenfalls zu einem Teil des Leuchtendesgins macht. Fertige Teile müssen dank glatter Oberfläche und sauberer Kanten nur geringfügig nachbearbeitet werden. Die im Vergleich zu Reinaluminium geringere Leitfähigkeit der verwendeten Aluminiumlegierungen kann über das Kühlkörperdesign ausgeglichen werden.

Für sehr kleine Einbauräume, etwa im Fahrzeugbau, bieten sich kaltfließgepresste LED-Kühlkörper an. Das verwendete Reinaluminium beziehungsweise Reinkupfer besticht nicht nur durch exzellente Wärmeleitfähigkeit, sondern lässt eine hochpräzise Formgebung zu, der gestalterisch kaum Grenzen gesetzt sind. Durch ihren hohen Wirkungsgrad sind kaltfließgepresste Kühlkörper bei gleicher Kühlleistung deutlich kleiner als Druckguss- oder Stranggusskühlkörper mit der gleichen Leistung.

Welches Verfahren für die jeweilige LED-Leuchtenserie am besten geeignet ist, kann CTX anhand einer thermischen Simulation überprüfen.