Displays mit „Eigenintelligenz“ Anspruchsvolle HMI-Module

Die hohe Integrationsdichte von Hardware, fertigen Grafikfunktionen und Tools erleichtert es, intuitive Benutzerschnittstellen mit Gestensteuerung, virtuellen Tasten und Schiebereglern zu implementieren.

Die neuen Displays der uniTFT-Familie hat Electronic Assembly mit einzigartigen Features ausgestattet, sodass sie sich als HMI-Module in einer Vielzahl von Geräten einsetzen lassen.

Die neuen Displays der UniTFT-Serie von Electronic Assembly eignen sich unter anderem für die Medizintechnik, professionelle Fitnessgeräte, Industrieküchen und hochwertige Lifestyle-Produkte. Dort ermöglichen es die Tablet-ähnlichen Displays, moderne, visuell orientierte Benutzeroberflächen zu implementieren.

Die uniTFT-Bildschirme bieten Entwicklern und Systemintegratoren verschiedene Merkmale, die bei keinem anderen Display dieser Art zu finden sind. So kommen in den Displays nur hochwertige Bauelemente zum Einsatz und über den komfortablen und mächtigen WYSIWYG-Editor lassen sich Bildschirmseiten und Animationen einfach erstellen. Zusätzlich steht während der Projektierungsphase jederzeit ein deutschsprachiger Support zur Verfügung – direkt von den Entwicklern der uniTFT-Displays.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: Dank ihrer eingebauten Intelligenz arbeiten die Displays mit grafischen Objekten, anstatt wie üblich Pixel zu adressieren. Erst das macht es möglich, Bildschirmobjekte auch noch zu einem späteren Zeitpunkt zu verschieben oder Animationen anzulegen. Die Basis hierfür bildet ein eigenes schnelles Betriebssystem, in welchem der Bildschirm mit allen Objekten etwa 50 Mal pro Sekunde immer wieder neu aufgebaut wird.

Integriert ist hierfür eine Vielzahl vorgefertigter und grafisch anspruchsvoller Objekte, die sich auf einfache Weise anpassen und zu eindrucksvollen, aussagekräftigen Darstellungen zusammenstellen lassen. Ebenso kann der Entwickler Aktionen definieren – beispielsweise kann er festlegen, was durch das Berühren einer Touch-Taste oder durch das Betätigen eines virtuellen Schiebereglers veranlasst werden soll. Elegante Bildschirmeffekte wie softes Ein- und Ausblenden von Tasten oder das „Einfliegen“ von Texten und Objekten beherrscht das System ohne externe Rechnerunterstützung.

Alle Schriftarten wie auch SVG-Grafiken lassen sich verlustfrei skalieren und drehen. Anwenderseitig ausgewählte Windows-Zeichensätze werden direkt in der Bildschirmeinheit abgelegt. Zudem erkennt das System automatisch, ob es sich bei alphanumerischen Zeichen um eine ASCII- oder Unicode-Codierung handelt, und passt die Darstellung entsprechend an. Damit sind die Bildschirme weltweit in jedem Sprachraum einschließlich China einsetzbar. Stylesheets stellen sicher, dass alle Textelemente ein einheitliches Aussehen haben. Die uniTFT-Displays stellen Bilder oder Grafiken im JPEG-, PNG- oder SVG-Datenformat dar und beherrschen dabei auch eine transparente Darstellung. MP3-Audiodateien werden direkt abgespielt.

USB und andere Schnittstellen

Die uniTFT-Bedieneinheiten sind mit verschiedenen Schnittstellen für die Kommunikation mit der Außenwelt bestückt. So bietet ein USB-Anschluss die Möglichkeit zum Flashen des internen Speichers und für das Debugging. Selbstverständlich lässt sich dieser Anschluss auch für den Datenaustausch im Normalbetrieb verwenden.

Integriert sind für die Ansteuerung des Bildschirms darüber hinaus auch eine Reihe weiterer industriegängiger Interfaces wie etwa SPI, RS-232 und I2C. Sollen externe Peripheriegeräte wie Tastaturen, Sensoren oder Aktoren angesteuert werden, so lassen sich drei weitere Schnittstellen (SPI, RS-232, I2C) für diesen Zweck nutzen, die dann als Master fungieren.

Vier analoge Eingänge sowie ein PWM- (Pulsweitenmodulation) Ausgang ermöglichen die Verarbeitung analoger Signale. Zudem stehen in der Standardausstattung 16 digitale I/O-Leitungen zur Verfügung, mit deren Hilfe sich eine große Bandbreite von Steuerungsanwendungen realisieren lässt. Falls erforderlich, kann die Anzahl dieser Ein- und Ausgänge auf bis zu 125 Leitungen ausgebaut werden. Über einen dedizierten Videoeingang lassen sich Bildsignale einspeisen und direkt auf dem Bildschirm darstellen. Eine microSD-Speicherkarte speichert Bildmaterial und andere Daten (bis 32 GB).

Die integrierte, batteriegepufferte Zeitbasis ermöglicht es, definierte Ereignisse mit einem Zeitstempel zu versehen. Auch für die automatisierte Prozesskontrolle stellt diese Zeitbasis die nötige Grundfunktionalität bereit.

Multitouch-Bedienung

Die hohe Integrationsdichte von Hardware, fertigen Grafikfunktionen und Tools erleichtert es, intuitive Benutzerschnittstellen mit Gestensteuerung, virtuellen Tasten und Schiebereglern zu implementieren. Gleichzeitig sind die Touchdisplays sehr kompakt aufgebaut, sodass sie wenig Bauraum erfordern. Bei Ausstattung mit einem resistiven Touch Panel lassen sie sich sogar mit einem Stift oder Handschuh bedienen.

Die PCAP-Ausführung funktioniert auch hinter einer 4 mm starken Glasscheibe oder wenn die Bedienperson einen leichten Handschuh trägt. Sie ist Multitouch-fähig, das heißt, es lassen sich damit Mehrfinger-Gesten implementieren, wie sie von vielen Handys bekannt sind, etwa zum Heranzoomen des Bildschirminhalts durch Spreizen der Finger.

Bei alledem bieten diese Bedieneinheiten (HMI) dank modernster IPS-Technik eine hohe Helligkeit, Brillanz und gleichbleibende Farbdarstellung. Ohne Abstriche in der Bildqualität lässt sich der Bildschirminhalt aus allen Blickwinkeln mühelos ablesen. Über Software kann die Helligkeit auf über 1000 cd/m2 eingestellt werden, sodass sich die Bildschirme für einen weiten Bereich von Anwendungen eignen, selbst im Freien. Aktuell sind sieben Formate von 2“ bis zu 10,1“ erhältlich.