Display-Technologien admatec setzt auch auf E-Paper

Thorsten Braun, admatec: »Mit Original-E-Ink sieht E-Paper aus wie Papier.«
Thorsten Braun, admatec: »Mit Original-E-Ink sieht E-Paper aus wie Papier.«

Seit 1 Jahr mischt nun auch admatec bei E-Paper-Displays mit und erwirtschaftet laut Geschäftsführer Thorsten Braun »immerhin schon 5 Prozent des Umsatzes« mit diesen Anzeigen. Der Großteil des Umsatzes entfällt aber auf TFT- und OLED-Displays sowie kundenspezifische Anzeigen.

Die E-Paper-Panels bezieht das Hamburger Unternehmen von einem chinesischen Hersteller, der Lizenznehmer von E Ink ist. »Mit Original-E-Ink sind die Kontraste beim E-Paper einfach signifikant besser, das sieht wie Papier aus«, schwärmt der admatec-Geschäftsführer. Die auf Elektrophorese basierende E-Paper-Technologie werde derzeit »stark nachgefragt, denn sie ist eine der besten Alternativen zu Segment- oder Vollgrafikanzeigen mit statischen Bildinhalten«. Preisschilder, Reklametafeln, E-Books, medizinische Anwendungen und Industrieanzeigen lassen sich mit E-Paper umweltfreundlich und einfach handhabbar realisieren.

Neben einer Lebensdauer von bis zu 50.000 h und einer uneingeschränkten Lesbarkeit aus allen Richtungen (sogar bei Sonnenlicht) sind mit E-Paper extrem dünne und sogar biegsame Bauformen von gerade einmal 2,0 mm möglich. Das von admatec offerierte E-Paper ist im Arbeitsbereich von -10 bis +60 °C temperaturbeständig. Es ist in schwarz-weiß, 16 Graustufen oder dreifarbig erhältlich.

Damit sich Kunden mit der E-Paper-Technologie vertraut machen und schnell Beispielanwendungen erzeugen können, gibt es von admatec eine komplette Entwicklungsumgebung in Form eines Entwicklungs-Kits.